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Panoramabilder sind eine Spezialität des Fotografen / Makroaufnahmen als weiteres Steckenpferd

Ewald Stubel eröffnet neue Blicke auf Aerzen

Aerzen (ubo). Eine kleine Maus, die sich den Köder einer Mausefalle schmecken lässt, oder auch die Radieschen von unten erzählen Geschichten. Libellenstudien am Gartenteich und unbearbeitete Panoramen, ungewöhnliche Panoramaansichten der heimischen Marienkirche und malerische Landschaften, Bäume und Tiere. Dieses breite Spektrum der Motive zeigt der Aerzener Fotograf Ewald Stubel mit der digitalen Fotografie.

veröffentlicht am 28.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2009 um 10:43 Uhr

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Seine erste Kleinbildkamera erhielt der gelernte Dreher Ewald Stubel mit 16 Jahren. „1975 bekam ich ein 360-Grad-Panorama von Luzern in die Hände – das wollte ich auch können“, reizte den heute 62-jährigen Fotograf die Möglichkeit, statt eines Bildausschnitts mit Rundum-Ansichten ganz neue Perspektiven darzustellen. Zwei Jahre später entstand sein erstes zylindrisches, einreihiges 360-Grad-Panorama von dem Hotelrestaurant Waldquelle mit dem Schierholzberg.

Der Einstieg in die Computerwelt erfolgte ab 1984, heute ist ein „Apple“ das Arbeitsgerät, an dem mit Hilfe von hochwertigen Programmen die zahlreichen digitalen Einzelbilder zu großen Panoramen zusammengefügt werden. Dazu werden vom Motiv viele Aufnahmen mit unterschiedlichen Ausschnitten und Belichtungen gemacht, die anschließend am Computer zu einem großen Bild zusammengesetzt werden. Allerdings nehmen die Aufnahmen und die anschließende Bearbeitung erhebliche Zeit in Anspruch, so Ewald Stubel. Das Ergebnis sind außerordentlich kontrastreiche und verzerrungsfreie Aufnahmen, die faszinierende Blickwinkel freigeben.

Ein weiteres Feld des Aerzeners sind Makroaufnahmen von Tieren und Pflanzen, die vor der heimischen Haustür und „alle mit dem Fahrrad zu erreichen“ sind, so Stubel lächelnd. Damit möchte er den kleinen Dingen eine andere Sichtweise geben, die ungewöhnlich ist, erklärt er. Wenn dann die Motive „verschönert“ oder gespiegelt werden, wie die Kröte mit der Krone oder eine Orchideenblüte, wirken die Bilder humorvoll oder rätselhaft, da sie verwirren. So laden die Bilder dazu ein länger zu verweilen, Details zu erkennen oder auch die Welt wieder auf die Füße zu stellen.

Mit 16 Jahren bekam Ewald Stubel die erste Kleinbildkamera &ndas
  • Mit 16 Jahren bekam Ewald Stubel die erste Kleinbildkamera – die Fotografie wurde zu seinem großen Hobby. Foto: ubo
Die Panoramafotografie eröffnet neue Perspektiven – wie hi
  • Die Panoramafotografie eröffnet neue Perspektiven – wie hier beim Blick auf das Dorf Reher.
Abendliche Stimmung im Altdorf mit der Marienkirche.
  • Abendliche Stimmung im Altdorf mit der Marienkirche.
Blick in die Domänenburg.
  • Blick in die Domänenburg.
Mit 16 Jahren bekam Ewald Stubel die erste Kleinbildkamera &ndas
Die Panoramafotografie eröffnet neue Perspektiven – wie hi
Abendliche Stimmung im Altdorf mit der Marienkirche.
Blick in die Domänenburg.

Vom 31. Oktober bis zum 29. November sind die großformatigen Bilder von Ewald Stubel in der Aerzener Domänenburg ausgestellt. Die Öffnungszeiten sind samstags und sonntags, jeweils von 13 bis 18 Uhr. Die Ausstellung findet statt in der Reihe „Kultur in der Domänenburg Aerzen“. Heiko Bossog, bei der Gemeinde für die Organisation zuständig: „Von den zwei Ausstellungen im Jahr versuchen wir eine mit heimischen Künstlern zu machen, um ihnen eine Plattform geben und sich zu präsentieren.“



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