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Marcel Baluschek derüberragende Mann im VfR-Team / Blume-Elf mit einer enttäuschenden Vorstellung

Evesen schlägt Hagenburg mit 2:1 und wird Dritter

Fußball (jö). Das Spiel um den dritten Platz fand in dem VfR Evesen einen verdienten Sieger. "Mit einer besseren Schiedsrichterleistung in der Vorrunde hätten wir noch mehr erreichen können", beschwerte sich Evesens Trainer Frank Malisius und spielte auf die zwei umstrittenen Elfmeter an, die Christian van Koten am Donnerstag gegen seine Mannschaft verhängt hatte. Der VfR Evesen gewann gestern gegen den TSV Hagenburg hochverdient mit 2:1.

veröffentlicht am 04.08.2008 um 00:00 Uhr

Der Eveser Alexander Rettig (r.) wird mit einer harten Attacke v

Dessen Trainer Oliver Blume war enttäuscht: "Ich hatte zwar nur eine ersatzgeschwächte Mannschaft. Trotzdem war unsere Leistung viel zu dürftig." Insgesamt präsentierte sich seine Mannschaft beim Lüdersfelder Masters aber keineswegs wie ein vorbestimmter Absteiger. Weil wichtige Spieler spätverpflichtet wurden, verkündete Manager Konrad Schubert nun sogar, dass Hagenburg nun wohl gar nicht mehr mit dem Abstieg in Berührung kommen werde. Daran ließ die Mannschaft von Oliver Blume gestern allerdings gewisse Zweifel aufkommen. Evesen hätte das kleine Finale mit fünf oder sechs Toren Unterschied gewinnen müssen. Überragender Mann des VfR war Neuzugang Marcel Baluschek, der bereits in der 1. Minute die 1:0-Führung des VfR Evesen erzielte und über den danach sämtliche Offensivaktionen liefen. In der 34. Minute bereitete er mustergültig das hochverdiente 2:0 durch Juri Pineker vor. Evesen hatte noch zwei Pfostentreffer und zwei weitere hundertprozentige Tormöglichkeiten. Von Hagenburg war bis auf einen Schuss von Mergim Schmajlaj vorne nichts zu sehen. Die Truppe von Oliver Blume kam erst nach der Pause ein wenig später ins Spiel, als Evesen in den Zweikämpfen nichts mehr investierte, dem Gegner das Mittelfeld überließ. Sebastian Preißner quittierte es in der 60. Minute mit dem überraschenden Anschlusstreffer zum 2:1. In Gefahr geriet der Eveser Sieg aber nicht mehr. Im Gegenteil: In der Schlussphase erspielte sich die Mannschaft von Frank Malisius mit schönen Kombinationen die Torchancen fast im Minutentakt. Auch der Pfosten stand in der zweiten Halbzeit messbaren Erfolgen noch zweimal im Weg. "Wir sind wirklich glimpflich davon gekommen", gab Oliver Blume zu. VfR: Förster, Möller, Rettig, Nowak (46. Adsiz), Gutsch, Drewes, Baluschek, Schröder, Stele, Pineker (46. Mieruch), Felix. TSV: Beißner, Stephan Kreft, Bergmann, Masoud (32. Dawud), Thorsten Kreft, Küster, Preißner, Stolte, Diers (46. Tieste), Schmajlaj, Drewes (56. Schwich).

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