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Evers-Team ohne spielerische Linie

Handball (hga). Der HSG Schaumburg Nord ist es nicht gelungen, ihre Position in der Landesliga zu festigen. Bei der bis dahin auf dem letzten Tabellenplatz stehenden HSG Langenhagen unterlag die HSG Schaumburg Nord 32:37 (16:14).

veröffentlicht am 06.11.2006 um 00:00 Uhr

Es begann nicht schlecht, die Gäste führten 4:1 und 8:5. "Wir haben super gespielt und den Gegner beherrscht", erklärte HSG-Coach Michael Evers. Die Abwehr der HSG Schaumburg Nord stand gut, im Angriff führten einige leichte Fehler zu Tempogegenstößen, die Gastgeber glichen zum 11:11 aus. In der Schlussphase der ersten Hälfte gelang der Evers-Sieben doch noch eine knappe 16:14-Pausenführung zu erkämpfen. Nach dem Seitenwechsel war es mit der Beherrschung des Gegners gänzlich vorbei, die Gastgeber gestalteten die Partie ausgeglichen. 19:18, 21:22, 28:29, die Zwischenstände kennzeichnen jetzt den knappen Spielverlauf. "Das spielerische Element wurde außer Acht gelassen", stellte HSG-Trainer Michael Evers fest. Hinzu kam, dass sich plötzlich die Entscheidungslinie der Unparteiischen änderte, häufiger als noch in Hälfte eins wurden Entscheidungen gegen die Gäste gefällt. Damit kam die Evers-Sieben nicht zurecht, zeigte sich irritiert, geriet mit Beginn der Schlussphase 30:35 in Rückstand. Kampfeswille war genug vorhanden, aber die Evers-Schützlingeschafften es nicht, diesen Willen in spielerische Linie umzusetzen und die drohende Niederlage zu verhindern. HSG: Lattwesen 11, Czerwinski 9, Günzel 5, Jantze 2, Brockmann 2, Steinmeyer 1, Hinze 1, Hecht 1.

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