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Europaweiter Notruf ist die 112

veröffentlicht am 02.02.2019 um 00:00 Uhr

112 – die Nummer darf nur im Notfall gewählt werden. Foto: Bilderbox

Der Notruf kann in vielen Fällen Leben retten. In allen 27 Mitgliedstaaten erreichen die Bürger der EU europaweit die Notfalldienste unter der einheitlichen Notrufnummer 112. Und das sogar gebührenfrei aus allen Fest- und Mobilfunknetzen. Selbst in der Schweiz oder in Südafrika kann die 112 als Notruf genutzt werden.

Neben der jeweiligen Landessprache werden die Anrufe in den meisten Ländern auch in Englisch oder Französisch entgegengenommen. Es ist wichtig, die Nummer wirklich nur im Notfall zu wählen, um das System nicht zu überlasten. Wer aus Versehen den Notruf gewählt hat, sollte keinesfalls auflegen, sondern mitteilen, dass doch alles in Ordnung ist. So können die Rettungskräfte einen Notfall ausschließen. Für Personen die weder sprechen oder hören können, gibt es ebenfalls eine Möglichkeit Hilfe anzufordern. Unter der Notrufnummer 112 sind einige Leitstellen in Deutschland auch per Fax erreichbar.

Im Falle eines Unfalls hat das Absichern der Unfallstelle Priorität. Dies ist wichtig, um Folgeunfällen vorzubeugen. Hierbei ist die Warnblinkanlage zu betätigen, ein Warndreieck aufzustellen und bei Bagatellschäden die Fahrbahn zu räumen. Die Pflicht eines jeden Beteiligten ist es, Erste Hilfe zu leisten und danach den Notruf unter der Nummer 112 abzusetzen. Damit die Mitarbeiter der Leitstelle möglichst schnell passende Hilfe schicken können, gilt es hier, die fünf W zu beachten: Wo ist das Ereignis? Was ist geschehen? Wie viele Betroffene? Welche Verletzungen haben die Betroffenen? – Warten auf Rückfragen! Sollte der Anrufer vor Aufregung etwas vergessen haben, stellt der Rettungsdienst gezielte Fragen. Die Nerven zu verlieren ist schließlich menschlich und ein Schockzustand verständlich.

Selbst bei Fällen, wo Wiederbelebungsmaßnahmen nötig sind, unterstützen Disponenten mancher Leitstellen Ersthelfer mit einer telefonischen Anleitung.



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