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Milena Greve vom AEG für „Beste Arbeit auf Bundesebene“ ausgezeichnet

Europäischer Wettbewerb

HAMELN. Der Europäische Wettbewerb ist nicht nur eine der wenigen Konstanten im Schulalltag, sondern auch bundes- und europaweit eine feste Größe.

veröffentlicht am 21.06.2017 um 11:45 Uhr

Milena Greve (Mitte) mit den anderen Preisträgern ihrer Schule, Marit Heinze und Carl Woltemate, ihrem Lehrer Cord Wilhelm Kiel (li.) und Landtagspräsident Busemann. FOTO: privat

In diesem Jahr gab es bereits die 64. Ausgabe dieses beliebten Wettbewerbs, die unter dem Motto „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ stand. Am vergangenen Freitag wurden im provisorischen niedersächsischen Landtag die Landespreise durch Landtagspräsident Bernd Busemann und Studiendirektor Heribert Maring vom Schiller-Gymnasium Hameln, dem Landesbeauftragten für den Europäischen Wettbewerb, verliehen. Rund hundert Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen und Schulformen wurden ausgezeichnet.

Besonders auffällig ist, dass Niedersachsen prozentual eine besonders hohe Zahl an Bundessiegern stellt. Darunter waren in diesem Jahr auch ganz besondere Auszeichnungen – und eine außergewöhnliche Ehrung für eine Schülerin des Albert-Einstein-Gymnasiums. Milena Greve wurde für die bundesweit beste Arbeit zum Thema „500 Jahre Reformation“ ausgezeichnet. Milena Greve, die gerade ihre Abiturprüfungen hinter sich gebracht hat und den 12. Jahrgang am AEG besucht, hatte einen fünfminütigen Film zum Thema gedreht und damit in der Kategorie „Medien“ die beste Arbeit in der gesamten Bundesrepublik erstellt.

Da erstmals auch die betreuenden Lehrkräfte, deren Schülerinnen und Schüler Bundespreise gewinnen konnten, ausgezeichnet wurden, erhielten aus den Hamelner Schulen auch Cord Wilhelm Kiel (Albert-Einstein-Gymnasium), Markus Kluba (Schiller-Gymnasium), Nicolas Hennecke (ebenfalls Schiller-Gymnasium) und Kseniya Rechetova (Malschule Rechetova) eine Urkunde aus den Händen des Landtagspräsidenten.

DIe AEG-Europa-AG in Scheveningen. FOTO: privat
  • DIe AEG-Europa-AG in Scheveningen. FOTO: privat

Hameln und seine Umgebung könnten in diesem Jahr den Titel „Hauptstadt des Europäischen Wettbewerbs in Niedersachsen“ tragen. Denn das Schiller-Gymnasium war mit insgesamt sieben Landespreisen die Schule mit den meisten Auszeichnungen landesweit. Außer Schiller, AEG und der Malschule Rechetova wurden auch Schüler der Grundschule Rohrsen, der Eugen-Reintjes-Schule, der Pestalozzischule und der Grundschule Bad Münder prämiert. Das Humboldt-Gymnasium Bad Pyrmont zählt ebenfalls zu den „ausgezeichneten“ Schulen. Als Belohnung für ihr zusätzliches Engagement durften die AEG-Schülerinnen und Schüler, die am Europäischen Wettbewerb und an der Europa-AG teilgenommen haben, für vier Tage nach Den Haag fahren. Dabei wurde die Hauptstadt des internationalen Rechts und der Gerichtsbarkeit genauso erkundet wie der Friedenspalast (mit Sitz des Internationalen Gerichtshofes), das Mauritshaus (Ausstellung der Gemälde niederländischer Meister des 17. Jahrhunderts, Vermeers „Das Mädchen mit dem Perlenohrring“), die „Groote Kerk“, das Königsschloss oder der berühmte Binnenhof. Auch ein Tagesauflug nach Rotterdam inklusive Besichtigung des maritimen Museums und des Hafens stand auf dem Programm. Da das Wetter an drei der vier Tage hervorragend war, wurde als Entspannungsphase auch Baden im berühmten Kurort Scheveningen mit Aussicht auf den berühmten Pier (Foto) eingeschoben.PR

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