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Schüler und Lehrer aus sieben Ländern in Hameln – auch aus der Partnerstadt St. Maur

Europa zu Gast am Albert-Einstein-Gymnasium

Hameln. Insgesamt 18 Schülerinnen und -schüler sowie 15 Lehrer aus sieben Partnerländern waren zu Gast in Hameln. Eingerahmt wurde dieser Besuch durch zahlreiche Aktivitäten am Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) und in der Umgebung.

veröffentlicht am 09.01.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 18:41 Uhr

Mit den sieben Partnerländern arbeitet das AEG seit 2012 bis 2014 an dem Comenius-Projekt „Smiling through Europe“ zusammen. Gemeinsame Arbeitssprache bei diesem Projekt, in dem die eigene Wahrnehmung und die Wirkung auf andere Menschen thematisiert werden, ist Englisch. Eine ideale Gelegenheit für das AEG, als Europaschule sein Profil zu stärken, die Schülerinnen und Schüler bei dem Erlernen von Fremdsprachen zu unterstützen und ihnen Europa sehr lebendig näherzubringen. Alle ausländischen Gäste waren selbstverständlich bei ihren Partnern in Gastfamilien untergebracht.

Koordiniert wird das Comenius-Projekt am AEG von Liane Kunkel, die Englisch und Französisch unterrichtet. Sie hat bereits in der Vergangenheit stark daran gearbeitet, die interkulturellen Kontakte des Albert-Einstein-Gymnasiums aufzubauen und auszuweiten. Besonders zu erwähnen ist in diesem Zusammenhang, dass Frankreich von dem Collège Le Parc aus Hamelns Partnerstadt St. Maur bei Paris vertreten ist, das zum zweiten Mal bei einem Comenius-Projekt mit dem AEG kooperiert. „Zwei Lehrerinnen und sieben Schüler aus St. Maur waren unsere Gäste, so dass unsere Schüler Gelegenheit hatten, während der Besuchswoche in den beiden Fremdsprachen Englisch und Französisch zu kommunizieren“, berichtet Liane Kunkel. Auch die anderen Partnerländer Großbritannien/Wales, Rumänien, Portugal, Spanien, Kroatien und die Türkei sind interessante Teilnehmer. „So viele Partnerländer wie dieses Mal hatten wir noch nie in einem Projekt“, erzählt Liane Kunkel „und noch nie war das Kennenlernen unterschiedlicher Kulturkreise so vielseitig und eindrucksvoll.“

Das Besuchsprogramm in Hameln war umfangreich. Neben einer Stadtführung (auf Englisch mit dem Rattenfänger) standen ein Theaterprojekt mit dem AEG-Kooperationspartner Theater Hameln, ein Besuch des Sprengelmuseums in Hannover sowie ein Ganztagesausflug nach Wolfsburg mit Besichtigung der Autostadt auf dem „Stundenplan“. In einer „länderübergreifenden Fortbildung“ beschäftigten sich die Lehrkräfte mit den Besonderheiten der einzelnen Schulen. Zur Geselligkeit trug ein Rundgang auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt bei, der für viele der europäischen Gäste etwas ganz Besonderes war.

Ein internationales Buffet gab es am europäischen Abend in der Mensa.

Der Höhepunkt der Besuchswoche war sicherlich der „Europäische Abend“. In der Mensa des AEG erlebten die zahlreichen Gäste Gaumenfreuden aus den verschiedenen Ländern. Durch den Abend führten zwei AEG-Schüler: Eine Schülerin aus dem 12. Jahrgang und ein „Ehemaliger“ aus dem letzten Abiturjahrgang. Den Auftakt des Programms machten die Bläserklassen aus den fünften und sechsten Jahrgangsstufen unter der Leitung von Tobias Carmine mit zwei Musikstücken. Das Orchester schmetterte eine mitreißende Version des Europa-Klassikers „The Final Countdown“ unter Leitung von Maren Dörner. Der Auftritt der neuen Zirkus-AG vom AEG unter der Leitung von Rebecca Barg sorgte für Heiterkeit im Publikum: Verschiedene Jonglier-Übungen, menschliche Pyramiden und Balance-Vorführungen auf dem Einrad, untermalt von Zirkusmusik, wurden mit viel Beifall belohnt. Gleich im Anschluss rief die Hip-Hop-Gruppe nach ihrer Vorführung zu einem „Flashmob“ auf, und alle tanzten gemeinsam „Macarena“. Danach war die Tanzfläche von den Schülern bis zum Ende der Veranstaltung belegt. AEG-Schüler und Gäste hatten viel Spaß bei der Discomusik.

Henning Köhlmann, ein junger Lehrer am AEG, meinte: „Insgesamt eine total entspannte und unterhaltsame Atmosphäre, bei der sich unsere Gäste sehr gut integriert fühlten und alle ihren Spaß hatten – Schüler, Lehrer und Eltern.“



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