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Ausschuss berät über Ziele im Vorschulbereich

Essen bezuschussen, Hortplätze schaffen

Obernkirchen (clb). Grünes Licht für einige mal mehr, mal weniger umfangreiche Sanierungsarbeiten in den Obernkirchener Kindertagesstätten hat der Finanzauschuss gegeben. Diese Maßnahmen hat Stadtkämmerer Wolfgang Seele in der letzten Sitzung des Ausschusses für Jugend, Familie und Sport vorgestellt.

veröffentlicht am 13.02.2008 um 00:00 Uhr

Insgesamt stehen 36 900 Euro zur Verfügung, die auf die vier Einrichtungen am Kammweg und Kleistring sowie in Krainhagen und Vehlen aufteilt werden. So sollen am Kammweg die Tische erneuert werden, in der Kita Vehlen soll der Innen- und Außenbereich umgestaltet werden, in Krainhagen nur der Außenbereich und im Kindergarten am Kleistring soll das Mobilar den Hortkindern angepasst sowie die Holzhütte und diverse Holzgeräte im Außenbereich gegen neue ausgetauscht werden. Weiter wurde in der Sitzungüber die Ziele im Vorschulbereich gesprochen. So sollen in Kürze vor allem die Öffnungszeiten erweitert und den Schulzeiten angepasst werden sowie die Sprachförderung und die Integration fortgeführt werden. Auch soll der Spielkreis der evangelischen Kirchengemeinde sowie das "Lokale Bündnis für Familien" gefördert werden. Langfristige Ziele sind ein bedarfsgerechtes Angebot an Plätzen, eine bessere Auslastung des Nachmittagsbereiches, die Integration sprachauffälliger und problematischer Kinder sowie die Einrichtung einer Krippen- und einer Hortgruppe. Zu diesem Tagesordnungspunkt gaben Waltraut Denocke und Maren Witte als Leiterinnen der Einrichtungen am Kammweg bzw. Kleistring den Ausschussmitgliedern einenÜberblick über die bereits erreichten Ziele, zu denen in erster Linie die verstärkte Arbeit in den integrativen Gruppen gehört. Am Kleistring gibt es zum Beispiel zwei Gruppen mit insgesamt 16 Kindern, zwei von ihnen weisen eine Behinderung auf. 1999 habe man mit nur einem Kind angefangen - inzwischen sei die Nachfrage enorm, schilderte Maren Witte. Viele der Kinder, auch die deutscher Herkunft, hätten Probleme mit der Sprache und benötigen eine spezielle Förderung. Andere seien von Herzproblemen und Entwicklungsverzögerungen betroffen. Witte regte dazu an, die Gruppengrößen zu reduzieren, da die Arbeit so kaum noch zu bewältigen sei. Zudem regten die beiden Leiterinnen an, die Bezuschussung des Mittagessens mit in die Liste der Ziele aufzunehmen, da viele Eltern nicht der Lage seien, ihren Kindern täglich 2,60 Euro dafür zu geben. Die Verwaltung will nun prüfen, inwieweit Essensgeld in "Härtefällen" genehmigt werden kann.



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