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Baggereinsatz: Bäume an der St.-Bartholomäus-Kirche müssen weichen / Neuanpflanzung im Frühjahr

Eschen aus Sicherheitsgründen gefällt

Meerbeck (gus). Ein deutlich verändertes Bild bietet sich Besuchern der St.-Bartholomäus-Kirche seit einigen Tagen. Die hohen Bäume hinter dem Gotteshaus sind der Säge zum Opfer gefallen, weil deren Fortbestand die Sicherheit gefährdet hätte.

veröffentlicht am 28.02.2012 um 17:32 Uhr
aktualisiert am 29.02.2012 um 19:49 Uhr

Bei einer Ortsbesichtigung des Kreisforstamtes mit dessen Leiter Lothar Seidel wurde die zwölf- bis 15-stämmige Eschengruppe zwischen der Kirche in Meerbeck und dem Kindergartenaußengelände einer eingehenden Baumschau unterzogen, wie Pastorin Antje Stoffels-Gröhl in einer Pressenotiz mitteilt. „Aufgrund des allgemein schlechten Gesundheitszustandes der Eschen und der damit verbundenen Gefahren im Hinblick auf die Verkehrssicherheit, war eine Fällung der gesamten Baumgruppe unvermeidlich“, so Stoffels-Gröhl.

Insbesondere die bereits weit fortgeschrittene Stammfäule habe die Standsicherheit der Bäume so stark beeinträchtigt, dass sicherheitshalber ein Bagger mit sogenanntem Fällgreifer beim Fällen der Eschen assistierte. Ansonsten hätten erhebliche Gefahren für die Kirche, das Gemeindehaus und die angrenzenden Grundstücke bestanden.

Zusätzlich waren die Bäume deutlich vom verstärkt auftretenden Eschentriebsterben gezeichnet und in ihrer Vitalität geschwächt gewesen, sodass mittelfristig mit einem rasch fortschreitenden Absterbeprozess der Bäume zu rechnen gewesen wäre. „Nun sieht es recht kahl vor der Kirche aus“, konstatiert die Pastorin. Im Frühjahr sollen dort nach Angaben Stoffels-Gröhls aber wieder heimische Gehölze angepflanzt werden.

Seidel betont, dass es sich keineswegs um eine leichtfertige Entscheidung handelte. „Wir machen das nicht aus Jux und Dollerei“, sagte der Forstamtsleiter im Gespräch mit dieser Zeitung. Es habe akute Gefahr selbst beim Fällen der Bäume bestanden, dass diese auf benachbarte Grundstücke kippen. Die Maßnahme sei auch mit dem Kirchenvorstand beraten worden.

Der Bereich rund um die Kirche ist damit binnen weniger Jahre zweimal ortsbildprägende Bäume losgeworden. Auf Beschluss des Gemeinderats Meerbeck musste vor drei Jahren eine der beiden Linden an der Einfahrt zum Parkplatz zwischen Kirche und Gemeindeverwaltung gefällt werden. Auch damals war fehlende Standsicherheit der Grund gewesen.



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