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Familienzentrum Stadthagen startet im April / Kelm ist Koordinatorin

"Es wird ein sehr schönes Haus"

Stadthagen (web). Das Stadthäger Familienzentrum - eine Kooperation der Stadt mit den Schaumburger Kreisverbänden des Kinderschutzbundes und der Arbeiterwohlfahrt (Awo) - will im April seine Türen öffnen. Bevor die Räume in der Bahnhofsstraße 27 bezogen werden können, stehen noch Umbau- und Renovierungsmaßnahmen an. Heike Kelm, neue Koordinatorin des Zentrums, stimmt bereits seit Dezember vergangenen Jahres die Einrichtung des Hauses und die geplanten Angebote ab.

veröffentlicht am 29.02.2008 um 00:00 Uhr

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Viel hat Heike Kelm in ihrem Berufsleben koordiniert. Die Diplom-Sozialpädagogin und Erzieherin arbeitete bei unterschiedlichen Bildungsträgern mit Kindern, Jugendlichen und Menschen mit Migrationshintergrund. Darüber hinaus qualifizierte sie sich als Geschäftsführerin für soziale Betriebe sowie im Bereich Kommunikation. Beides beschreibt die 41-Jährige als wichtig für den Beruf als Koordinatorin. So kurz vor dem Start des Familienzentrums hat Kelm viel Organisatorisches zu bewältigen. "Es muss viel durchdacht werden", schildert die aus Dollbergen stammende Sozialpädagogin. Helle und freundliche Farben für Wände und Böden hat sie bereits ausgesucht, nun sind die Möbel dran. Gleichzeitig stehen Treffen mit dem pädagogischen Team an. Zusammen mit Mitarbeitern der Awo, des Kinderschutzbundes, der Kinderbetreuungsagentur (KiBA) des Landkreises und der Stadt erstellt Kelm ein Konzept. "Wir besprechen gerade die Öffnungszeiten sowie die Einrichtung eines Service-Telefons und einer Service-Beratungsstelle", berichtet die Koordinatorin. Über 465 Quadratmeter und über drei Stockwerke wird sich das neue Familienzentrum erstrecken. Im Erdgeschoss sind außer der Caféteria mit Kinderspielbereich und einem Empfangsbereich, die Büros der Awo mit der Elternkurberatung und -vermittlung sowie der Integrations-, Schwangeren- und Migrationserstberatung untergebracht. Das erste Obergeschoss istüberwiegend dem Kinderschutzbund sowie der KiBA vorbehalten. Weitere Büroräume im zweiten Obergeschoss sollen flexibel gestaltet werden. "Es wird ein sehr schönes Haus", versichert die Koordinatorin. Mit der Eröffnung des Zentrums zählen auch Service-Beratungen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Geschäftsführung, Organisation und Verwaltung zu ihren Aufgaben. "Ich bringe gern Menschen zusammen - sei es das Team, das gut zusammenarbeitet oder die Besucher im Haus", meint Kelm. Ziel des Familienzentrums ist für alle Fragen, die Kinder und Familien betreffen, Beratung und Unterstützung zu bieten. "Das Zentrum führt die vorhandenen Verbände, Vereine und Institutionen zusammen und bündelt die Angebote", erläutert Bürgermeister Bernd Hellmann. Die Stadt reagiere damit auf die gesellschaftlichen Anforderungen. Schwerpunkte sieht Hellmann ebenso in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf als auch in der frühkindlichen Bildung. "Wir haben uns das Ziel gesetzt, das Angebot bedarfsabhängig weiterzuentwickeln", schildert er die Zukunftsperspektiven.



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