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In der dunklen Jahreszeit das Haus gut ausleuchten

Es werde Licht – am besten in warmweiß

Lesen, Schreiben, Fernsehen, Spielen, Feiern. An kalten Winterabenden ist behagliches Licht in Haus und Wohnung wichtig. Doch Wohlfühlen bedeutet auch ausreichend Helligkeit, wenn notwendig. Dafür müssen mehrere Leuchten eingeschaltet sein. Je nach Größe des Raumes sind drei bis fünf Leuchten die Voraussetzung für wohnliches, nicht eintönig wirkendes Licht.

veröffentlicht am 05.11.2009 um 10:35 Uhr

Warmweißes Licht tut den Augen gut.

Für die Allgemeinbeleuchtung eignen sich direkt strahlende Deckenleuchten, aber auch Leuchtentypen, die ihr Licht ganz oder teilweise indirekt in den Raum abgeben – zum Beispiel Fluter als Wand- oder Stehleuchte. Indirektes Licht entsteht, wenn direktes Licht an die Decke oder deckennahe Bereiche von Wänden gelenkt wird und von dort zurück in den Raum reflektiert. Viele empfinden diese Lichtwirkung als angenehm. Doch Vorsicht: Zu viel oder ausschließlich Indirektlicht nimmt Gegenständen ihre Plastizität und lässt Räume leicht monoton wirken.

Akzentuiertes Licht auf dem Sideboard

Für die Platzbeleuchtung kommt ausschließlich direktes Licht infrage. Zum Lesen beispielsweise wird an Sessel oder Couch eine Leseleuchte benötigt, am besten werden zwei Plätze damit ausgestattet. Hinzu kommt akzentuierendes Licht: eine Leuchte auf dem Sideboard, Licht in Regalen und Vitrinen, Spots an einer Wand, angestrahlte Bilder. Die Lichtakzente lockern auf und schaffen im Zusammenspiel mit den anderen Leuchten stimmungsvolles Licht.

Im Wohnzimmer sollten die Leuchten der Allgemeinbeleuchtung und die Platzleuchten gedimmt werden können. So steht je nach Wunsch und Bedarf dezentes oder helles Licht zur Verfügung. Warmweiß ist die richtige Lichtfarbe zum Wohlfühlen. Halogenlampen und Niedervolt-Halogenlampen – inzwischen sind viele energieoptimierte Typen verfügbar – haben brillantes warmweißes Licht.

Bei Kompaktleuchtstofflampen muss beim Kauf auf die richtige Lichtfarbe geachtet werden, zum Beispiel 830. Darauf weist die Brancheninitiative Licht.de hin. Energiesparlampen spenden immer warmweißes Licht, es gibt nur einige Typen, die gedimmt werden können.

Der Tipp: Farbiges Licht im Bad tut gut. Es reizt die Sinne und regt den Körper dazu an, stimmungsaufhellende Substanzen auszuschütten. Die in der Dusche eingesetzten Licht emittierenden Dioden (LEDs) sind Rot, Grün und Blau, daraus werden nach dem RGB-Muster alle anderen Farben gemischt. Für den Wechsel sorgt ein Steuerprogramm. Die Farbfolgen können der Tageszeit angepasst werden: am Morgen anregend kühl und am Abend entspannend rötlich. LEDs werden mit Niederspannung betrieben und sind fürs Bad geeignet. Die Installation der Systeme sollte ein Fachmann übernehmen, rät die Brancheninitiative licht.de. Er kennt die Schutzvorschriften, die beim Zusammentreffen von Wasser und Strom eingehalten werden müssen.

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