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Anträge für Bedarfsampel und Fußgängerüberweg abgelehnt / Laternenbel euchtung künftig mit Handy bestimmbar?

"Es muss immer erst etwas passieren, bis gehandelt wird"

Todenmann (clb). Eine Bedarfsampel sowie einen Fußgängerüberweg für die Hauptstraße wünschen sich Todenmanns Bewohner schon lange. Im Rahmen der Schulwegsicherung hat der Ortsrat im November vergangenen Jahres einen dementsprechenden Antrag an die Rintelner Stadtverwaltung gestellt. Daraufhin wurde in Höhe der Gaststätte Droste eine Verkehrsschau durchgeführt, bei der die Zahl der Autos sowie die Querungen der Fußgänger pro Stunde gemessen wurden.

veröffentlicht am 20.02.2007 um 00:00 Uhr

Klaus Helmentag

Da die erforderlichen Zahlen - 300 bis 400 Autos sowie 30 bis 50 Querungen pro Stunde - nicht ganz erreicht worden sind, lehnte das Landesstraßenbauamt Hameln, welches für Landesstraßen wie die Todenmanner Hauptstraße zuständig ist, den Antrag auf eine Bedarfsampel ab - sehr zum Ärger der Dorfbewohner und der Ortsratsmitglieder. "Es muss immer erst etwas passieren, bis gehandelt wird", kritisiert Paul-Egon Mense (FDP). Er habe daher einen Brief an den niedersächsischen Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Walter Hirche, verfasst und hoffe, dass dadurch der Antrag noch einmal überdacht werde. Auch die SPD-Fraktion des Ortsrates Todenmann habe in einem Schreiben an die SPD-Stadtratsfraktion einen erneuten Versuch gestartet, um auf die "Problemzone" des Dorfes aufmerksam zu machen, erklärt Fraktionsvorsitzender Klaus Helmentag. Die Antwort sei jedoch folgende gewesen: "Im Haushalt 2007 wird dieser Punkt wohl nicht mehr berücksichtigt werden können." Auch ein weiteres Problem beschäftigt den Ortsrat: Die Abschaltung aller Todenmanner Straßenlaternen von Punkt Mitternacht bis 6 Uhr morgens. Helmentag kritisiert vor allem die Ungleichbehandlung der Ortsteile gegenüber den Außenbezirken der Stadt. "Im Helene-Brehm-Weg beispielsweise brennen die Laternen die ganze Nacht - und bei uns gehen die Lichter schon um 24 Uhr aus." Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel, die Laternen im Winter erst um 7 Uhr ein- und dafür erst nachts um 1 Uhr auszuschalten, schlägt der SPD-Fraktionssprecher vor. Ein anderer Vorschlag wäre die Einschaltung der Straßenlaternen per Handy. "So etwas gibt es bereits in Lemgo", erklärt Paul-Egon Mense. Dort könne jeder Handynutzer eine bestimmte Nummer wählen und die Laternen sozusagen "freischalten". Er habe sich bereits mit den Behörden aus Lemgo in Verbindung gesetzt, die derStadt Rinteln Informationsmaterial zugesendet hätten. Der Antrag des Ortsrates, für eine längere Straßenbeleuchtung im gesamten Dorf, wurde im November bei der Stadtverwaltung gestellt. Momentan wird er noch geprüft und bearbeitet.



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