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CDU-Neujahrsempfang im Rintelner Ratskeller mit Deppmeyer und Schirmbeck

"Es gibt Themen, die brauchen wir in der Koalition gar nicht anzuschneiden"

Rinteln (wm). Bestens gelaunt ließ CDU-Landtagskandidat Otto Deppmeyer am Dienstagabend im Ratskeller beim Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes eine Lokalrunde zapfen: Er sei sicher, "dass alle hier im Saal zur Wahl gehen und dann auch die richtigen Leute ankreuzen".

veröffentlicht am 10.01.2008 um 00:00 Uhr

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Deppmeyer sieht in der umstrittenen Wahlkreisreform auch eine Chance, dass nämlich zum ersten Mal gleich drei CDU-Abgeordnete das Schaumburger Land in Hannover vertreten könnten und versprach den Rintelnern: "Wer mich wählt, wird in den nächsten fünf Jahren seine Freude haben." Er pflege sich für die Menschen, die ihn wählen würden, auch einzusetzen. Deppmeyer machte in seiner kurzen Ansprache deutlich, dass die CDU die richtigen Themen anpacke: Es könne nicht sein, dass "sich eine Gruppe neben das Gesetz stellt. Das können wir weder tolerieren noch davor kapitulieren" - gemeint sind gewalttätige Jugendliche. Auch die CDU sei für Mindestlohn, nur nicht überall den gleichen: "Was am Main richtig ist, kann an der Oder Menschen arbeitslos machen." Stadtverbandsvorsitzender Veit Rauch hatte die Gäste begrüßt und auf den Wahlkampf eingeschworen. Er habe schon persönlich die ersten Plakate geklebt. Dann noch ein Satz zum Stadtverband: "Der Patient ist auf dem Weg der Besserung." Man wolle demnächst einen CDU-Stammtisch ins Leben rufen und wieder eine Senioren-CDU in Rinteln etablieren. Zwischen den einzelnen Redebeiträgen spielten Sara Varlemann und Lucas Kanagarajah von der Kreisjugendmusikschule besinnliche wie fröhliche Weisen auf der Flöte und gaben dem CDU-Bundestagsabgeordneten Georg Schirmbeck aus dem Wahlkreis Osnabrück das Stichwort: "Die Jugend ist doch besser als ihr Ruf." Der Vorsitzender des Waldbesitzerverbandes Weser-Ems e.V., des Aufsichtsrates der Alfsee GmbH Bersenbrück und der Niedersachsenpark GmbH, Rieste/Neuenkirchen deutete schon im ersten Satz seine Wesensverwandtschaft mit dem heimischen Landtagskandidaten an. Auch er sei bei der Land- und Forstwirtschaft in seinem Element und bekannte sich zur großen Koalition in Berlin: Für manche Entscheidungen brauche man eben "eine größere Mehrheit als ein oder zwei Stimmen". Es gebe allerdings auch Themen "die brauchen wir in der großen Koaliton gar nicht erst anzuschneiden." Unisono beschworen Schirmbeck wie Deppmeyer den wirtschaftlichen Aufschwung. So weiter ihr Motto, fürchten müsse man jetzt nur eins: Dass der Ölpreis auf 200 Dollar steigt. Dann ein Appell von Schirmbeck an die Zuhörer, bevor belegte Brote gereicht wurden: Er moderiere in Osnabrück den Wahlabend und "es soll ein schöner Wahlabend für mich und die CDU werden". Übrigens: Die geplante Veranstaltung mit Senator Thomas Röwekamp am 15. Januar in Rinteln findet nicht statt; wegen dringender Termine habe der Senator den geplanten Termin leider absagen müssen.



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