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Großes Fest der Feuerwehr Ohr am 4. und 5. Juni

Es gibt sie seit 100 Jahren

Ohr. In diesem Jahr feiert die Ortswehr Ohr ihr 100-jähriges Bestehen. Am 4. und 5. Juni wird die Wehr mit Gästen dieses Jubiläum feiern. Außerdem haben sich die Feuerwehrleute um Ortsbrandmeister Winfried Stäsche vorgenommen, neue aktive Mitglieder zu gewinnen. Sie wollen die Einsatzabteilung, die derzeit aus drei Frauen und 18 Männern besteht, durch neue Mitglieder verstärken. Wie Stäsche berichtete, zählt die Wehr insgesamt 183 Mitglieder, neben der Einsatzabteilung, sechs Mitglieder in der Altersabteilung und 156 Förderer. Im vergangenen Jahr wurden die Aktiven zu acht Einsätzen gerufen, darunter ein Wohnhausbrand in Kirchohsen und ein Heckenbrand. Und die Kameraden beseitigten zwei umgestürzte Bäume und leisteten zwei Einsätze im Solarinstitut. Zweimal stand „Tierrettung“ auf dem Meldeempfänger. Zum einen unterstützte die Wehr die Polizei beim Einfangen von zwei Hunden und brachte einen Waschbären zum Tierarzt. Insgesamt kamen 990,5 Stunden ehrenamtliche Arbeit zusammen. In ihrer Ausbildung besuchte Diana Schwekendick den ersten Truppmann-Lehrgang. Bürgermeister Andreas Grossmann hob die große Hilfe bei der Abwehr von Brandstiftungen und die Hilfe bei der Flüchtlingsbetreuung in der Linsingen-Kaserne hervor. Großmann nutzte gegenüber den Kameraden auch die Gelegenheit, Werbung für die Bereitstellung von leer- stehenden Wohnungen für die hier im Landkreis und Gemeinde Schutz suchenden Flüchtlingen zu machen. Der Bürgermeister zeigte sich erfreut, dass sich durch Steuereinnahmen die Finanzlage derzeit etwas gebessert habe. Nach dem Vorliegen des Feuerwehrbedarfsplanes werde die Gemeinde dann auch den erforderlichen Investitionsplan erstellen, kündigte Andreas Grossmann an. Ortsbürgermeister Rudolf Welzhofer ging in seiner Rede unter anderem auf die geplante Vollsperrung der Bundesstraße 83 ein und gab Hinweise zu den Auswirkungen durch die geplante Straßenbaumaßnahme unter dem Ohrberg. Einen kurzen Bericht über die Einsätze der Gemeindefeuerwehr sowie die spontane und tatkräftige Beteiligung bei der vom Landkreis organisierten Hilfsaktion für die mit Flüchtlingen belegte Linsingen-Kaserne gab Gemeindebrandmeister Karl- Heinz Brockmann. Brockmann teilte auch mit, dass die Prüfungen am Ende der Truppmann-Ausbildungen wegfallen. Und last, but not least kündigte der Gemeindebrandmeister eine Ersatzbeschaffung der Tragkraftspritze an.ubo

veröffentlicht am 04.02.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:02 Uhr



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