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Auf Lärmschutz konzentrieren

Es gibt durchaus Befürworter für den Ausbau

Die BI-Vorsitzende Bettina Tovar-Luthin zeigt sich erstaunt, dass dem Ausbau der Bahnstrecke Elze–Hameln–Löhne seitens des Landkreises Vorschub geleistet wird. Und das trotz der erheblichen Bedenken der Bevölkerung!

veröffentlicht am 24.03.2020 um 00:33 Uhr

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Zu: „Bahnausbau-Gegner nehmen Stellung“, vom 18. März

Dass es durchaus auch Befürworter in der Bevölkerung gibt, die eher die Chance der Weiterentwicklung unseres Landkreises sehen als eine Belästigung durch Lärm und geschlossene Schranken, geht hier völlig unter. Hier hält sich mein Mitgefühl auch in Grenzen! Wer seinen Wohnsitz an einer Bahnstrecke wählt, sollte sich nicht wundern, wenn statt des halbstündigen Dieselbrummers sich dann doch ein Güterzug dazu einreiht. Zumal die Zeit der qualmenden Dampfloks und ratternden Güterzüge mit Graugussbremsen vorbei ist. Ab Ende 2020 soll der gesamte Wagenbestand der DB-Cargo auf Flüsterbremsen umgestellt sein. Die Anwohner der Bundesstraßen im Landkreis wären sicher erleichtert, wenn mehr Waren mit der umweltfreundlichen Bahn transportiert werden als mit dem qualmenden und lärmenden Lkw vor ihrer Tür. Frau Tovar-Luthin bekräftigt, die Elektrifizierung erwirke keinen Anspruch auf Lärmschutz. Statt der Totalverhinderung des Ausbaus dieser Bahnstrecke sollte genau dieser Lärmschutz neben einem funktionierenden Personennahverkehr das Ziel der BI sein. Was wäre das für ein Gewinn an Standortattraktivität, sollte eines Tages eine S-Bahn von Hameln über Coppenbrügge nach Hildesheim/Hannover fahren.



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