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Einbrecher sind oft tagsüber am Werk, der Hauszugang muss gut gesichert sein

Es geschieht am helllichten Tag

veröffentlicht am 20.02.2016 um 00:00 Uhr

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Treiben Einbrecher ihr Unwesen, während unbescholtene Bürger friedlich schlafen? Weit gefehlt: Die meisten Einbrüche geschehen nicht in dunkler Nacht, sondern am helllichten Tag, zwischen 12 und 20 Uhr, so die Kriminalstatistik. „Wenn die Bewohner außer Haus sind, gehen die Täter ungestört ans Werk. Oft haben sie dabei leichtes Spiel, da Fenster und Türen nicht ausreichend geschützt sind“, berichtet Bauen-Wohnen-Experte Martin Schmidt. Die Profis unter den Ganoven erkennen zielsicher die Schwachpunkte am Haus. Umso wichtiger ist es, den Schutz zu verstärken: Wenn Einbrecher nicht binnen kurzer Zeit ins Haus gelangen, ziehen sie meist unverrichteter Dinge weiter – schließlich erhöht jede Sekunde das Risiko, gefasst zu werden.

Wer das Haus verlässt und die Fenster in Kippstellung belässt, lädt geradezu zum Einbruch ein. Doch selbst ein ordnungsgemäß verschlossenes Fenster mit herkömmlicher Beschlagtechnik ist vom routinierten Ganoven mit einem Schraubenzieher in zehn Sekunden ausgehebelt. Es empfiehlt sich, sowohl im Neubau als auch beim Austausch alter Fenster auf hohe Sicherheitsstandards zu achten. Einbruchhemmende Beschläge und abschließbare Fenstergriffe mit Sperrmechanismen hindern Täter effektiv am Eindringen ins Hau. .

Entscheidend ist dabei, dass die Fenster gemäß der Norm DIN EN 1627 von einem unabhängigen Institut geprüft und zertifiziert wurden. Kunststofffenster müssen etwa bis zur Widerstandsklasse RC 3 gelistet sein. Das bedeutet hohen Schutz gegen Aufbruchversuche, ob mit körperlicher Gewalt oder mithilfe verschiedener Werkzeuge wie Schraubendreher, Zange oder Stemmeisen. Nicht minder wichtig ist eine Haustür, die derselben Widerstandsklasse entspricht. Ein Zusatzeffekt der heutigen Fenstertechnik: Neben dem hohen Einbruchschutz punkten die Modelle mit zeitgemäß guter Energieeffizienz und wirksamen Wärmedämm-Eigenschaften. So bleiben die Einbrecher draußen – und die Wärme drinnen.

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  • Abschließbare Fenstergriffe bieten zusätzlichen Schutz. djd/WIRUS Fenster GmbH & Co. KG

Mehr Sicherheit fürs Zuhause: Entscheidenden Anteil daran hat die sogenannte mechanische Sicherung für Fenster und Eingangstüren. Anfangen mit dem Sicherheitsgriff am Fenster: Selbst wenn das Glas zerstört wird, ist ein Öffnen per Durchgreifen nach innen unmöglich. Fenster, die den von der Polizei empfohlenen Widerstandsklassen entsprechen, wehren zudem mit Eckverriegelungen, Pilzkopfverriegelungen und Sicherheitsschließblechen aus hartem Stahl den Zugriff von außen ab. Nicht zu vergessen das Verbundsicherheitsglas: Sein Aufbau aus einzelnen Glasscheiben, die mit einer zähelastischen, transparenten Folie verklebt sind, verhindert, dass von außen eine Durchgreiföffnung geschaffen werden kann.

Mehr Informationen zu Sicherheit fürs Zuhause gibt es bei den örtlichen Experten. djd



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