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Rudolf und Sophie Struckmeier haben ihre Goldene Hochzeit gefeiert

Es geschah, als das Ausflugslokal zur Schule umfunktioniert wurde

Ahnsen (sig). Sie kannten sich schon vom Sandkastenalter an, wussten also schon früh, was sie voneinander zu halten hatten. Und so war es schon fast eine logische Konsequenz, dass Rudolf Struckmeier und Sophie Vogt am 25. Oktober des Jahres 1956 in Ahnsen standesamtlich den Bund der Ehe schlossen. Die kirchliche Trauung folgte zwei Tage später in Vehlen.

veröffentlicht am 27.10.2006 um 00:00 Uhr

Rudolf und Sophie Struckmeier vor einem der von ihnen so geschät

Voraus ging eine gemeinsame Schulzeit. Beide erlebten die Besetzung der Dorfschule durch die Engländer. Vorübergehend mussten das frühere Gasthaus "Poggenkrug" und das Ausflugslokal "Ludwigslust" zur Schule umfunktioniert werden. Als sie auf der Bückeburger Straße neben dem Elternhaus der Braut eine Wohnung erhielten, wurde geheiratet. Schon wenige Jahre später begannen sie, sich an der Theodor-Heuß-Straße ein eigenes Heim zu bauen, die Familiengründung war gelungen. Erst wurde Sohn Bernd geboren, danach Frank. Die beruflichen Wege des Ehepaars verliefen nicht parallel. Sophie Struckmeier hatte eine kaufmännische Lehre im früheren Konsum begonnen und blieb dann auch einige Zeit in diesem Metier. Rudolf Struckmeier hatte bei der Landmaschinenfirma Böke in Bückeburg den Beruf des Schlossers erlernt und wechselte dann 1948 in den heimischen Bergbau. Bis zum Ende der Kohleförderung zwölf Jahre später arbeitete er unter anderem im Obernkirchener Liethstollen und im Hühnerbachstollen der Preußag, Darauf folgten 22 Jahre, in denen er als Maschinist bei der Bückeburger Firma Büscher große Kräne bediente. Seine letzte berufliche Phase verbrachte er im Dienste der Heeresfliegerwaffenschule in Achum, wo er sich um die Pflege der Außenanlagen kümmerte. Zu seinem großen Hobby gehört die Taubenzucht. 30 Jahre war Rudolf Struckmeier Geschäftsführer der Reisevereinigung Bückeburg und holte viele Preise. Ehefrau Sophie kümmerte sich indessen um Haus und Familie. Nebenbei entwickelte sie eine erstaunliche Perfektion bei der Herstellung von Gobelin-Bildern. Sie bevorzugt Motive aus Bayern, dem häufigen gemeinsamen Urlaubsziel. Zu den Gratulanten am vergangenen Mittwoch gehörten viele Verwandte, Freunde und Bekannte und vor allem vier Enkel.

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