weather-image
Bürgerwaldschule: Kinder mit Behinderung studieren Theaterstück ein / Generalprobe geglückt

"Es dauert ein bisschen, bis es eingeübt ist"

Stadthagen (mw). "Warum die Bremer Stadtmusikanten ausgerückt sind" ist der Titel eines Theaterstücks, mit dem sich Schüler der Stadthäger Bürgerwaldschule am 10. Theaterfestival "Klatschmohn" in Hannover beteiligen. Bei der Generalprobe haben die Mitglieder der Theater- und Chor-Arbeitsgemeinschaft in der Aula ihrer Schule schon mal reichlich Applaus eingeheimst.

veröffentlicht am 23.06.2008 um 00:00 Uhr

0000490881.jpg

Die erste Aufführung haben die Akteure im wahren Sinne des Wortes gut über die Bühne gebracht. In einer 20-minütigen Mischung aus Sprechrollen sowie Solo- und Chorgesang erzählten die Schüler der Bürgerwaldschule - einer Tagesbildungsstätte für Menschen mit einer Behinderung - eine kurze Version des vonden Gebrüdern Grimm stammenden Märchens, in dem ein Esel, ein Hund, eine Katze und ein Hahn ihre Besitzer mit dem Ziel verlassen, fortan ein besseres Leben als Bremer Stadtmusikanten zu führen. Die rund 100 Zuschauer, zu denen neben Kindern aus anderen Einrichtungen der Lebenshilfe Stadthagen auch einige Eltern sowie Bewohner des Stadthäger Kreisaltenzentrums gehörten, belohnten die dargebotenen Leistungen mit viel Beifall. "Mir hat es Spaß gemacht", freute sich Daniel Sikora (11) aus Rodenberg, der den Esel gespielt hatte, über die gelungene Generalprobe, und verriet: "Es dauert ein bisschen, bis man es eingeübt hat." "Weil es Spaß macht", war auch der Stadthäger Aycan Kadir (9) in der Rolle des Hundes dabei. Wegen des großenPublikums sei er aber doch ziemlich aufgeregt gewesen. Sarah Bude aus Enzen (10) fand es ebenfalls "toll", auf der Bühne zu stehen. Ihre Kostümierung als Katze sei "schön", weil sie darin wie eine richtige Katze aussehe. Und der Pollhäger Jannik Knabe (8) berichtete, dass er sich seine Rolle als Hahn ausgesucht hatte, "weil der so einen schönen Schnabel hat". An dem Auftritt selbst war "alles schön". Seit März hätten die Kinder einmal wöchentlich und in den letzten drei Wochen vor der Aufführung zudem jeweils dreimal pro Woche fleißig geprobt, berichtete Ursula Kirchner, die das Theaterprojekt zusammen mit den beiden anderen Heilpädagoginnen Inge Meier und Ursula Schumann leitet. Die Kostüme seien eine Leihgabe der Schaumburger Märchensänger.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt