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Steinanger heute im Bauausschuss / Jörg Schröder: Für Kunstrasenplatz Lärmgutachten erforderlich

"Es darf nicht wieder eine Hängepartie werden"

Rinteln (wm). Auf der Tagesordnung des Bauausschusses, der am heutigen Mittwoch ab 18.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses tagt, steht auch der Steinanger. Die WGS schlägt vor, der Rat sollte dem Bürgerbegehren beitreten, die Verwaltung will den Aufstellungsbeschluss für eine Bebauung des Steinangers aufheben lassen.

veröffentlicht am 20.06.2007 um 00:00 Uhr

Auch die Reiter haben eine Priotitätenliste: Die Sanierung von D

Wie zu erwarten, haben sich jetzt auch die Vereine erneut zu Wort gemeldet: Einig sind sich Klaus Peters für den SC-Vorstand wie Jörg Bressem, Vorsitzender des Reitvereins, darin, dass die künftige Gestaltung - wie auch immer - nicht erneut auf die lange Bank geschoben werden sollte. Bressem: "Das darf nicht wieder für die nächsten drei Jahre eine Hängepartie werden." Für den SC, so Peters, habe die Anlage eines Kunstrasenplatzes, die Sanierung des A-Platzes und einer Wiese als Trainingsplatz für die Jugendmannschaften absolute Priorität, damit endlich der Verein wieder an einem Standort zusammenkommt. FDP-Ratsherr Paul-Egon Mense hat eine andere Idee, wie er jüngst in einer Pressemitteilung erläuterte: Der SC sollte - wie geplant - an die Burgfeldsweide ziehen, dort ein für Rinteln "attraktives Sportzentrum" entstehen, das sei "mittelfristig" ohnehin unumgänglich. Sollte der Reitverein aus Kostengründen nicht ausgelagert werden können, müsste man den Reitern mindestens die Hälfte des angrenzenden Fußballspielfeldes, des B-Platzes, als Außenplatz zur Verfügung stellen. Nur dann sei der Verein in der Lage, Außenturniere zu veranstalten - notwendig für die Verbesserung seiner wirtschaftlichen Lage. Grundsätzlich sei beim Reitverein durch das Pachtrecht und das Eigentum an der Halle ohnehin eine andere Ausgangslage zu berücksichtigen als beim SC. Mense habe absolut Recht, bestätigte gestern Reitvereinsvorsitzender Bressem auf Anfrage, doch sei eine solche Forderung wohl schwer durchzusetzen. Auch der Reitverein habe eine Prioritätenliste und da stände im Moment die Sanierung des Daches, des Giebels und der Fenster ganz oben. Bressem: "Das muss in den nächsten Monaten passieren, und wir hoffen hier sehr auf die Hilfe der Stadt." Der von Sparkassenvorstandsmitglied Günther Klußmeyer geäußerten Idee einer Steinangerrandbebauung als kleine Lösung - was zwangsläufig doch einen Umzug des Reitvereins zur Folge hätte - stände der Verein keineswegs grundsätzlich negativ gegenüber. In dem Punkt sei alles Verhandlungssache. Welche rechtlichen Konsequenzen derAusbau des Steinangers als Sportanlage haben wird, will Erster Stadtrat Jörg Schröder in einer Vorlage für den Bauausschuss erläutern. So viel sei heute schon klar: Werde ein Kunstrasenplatz angelegt, sei wohl ein Lärmgutachten erforderlich. Paul-Egon Mense istübrigens - anders als viele seiner Ratskollegen überzeugt, dass eine Steinangerbebauung langfristig kommen wird - die Frage sei nur wann. Vermutlich, so Mense, werde das ein "Langzeitprojekt" wie einst die Fußgängerzone - und die ist heute trotz aller Widerstände Realität.



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