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Es bleibt turbulent

Führende Ökonomen haben gewarnt: „Die Rückkehr zur D-Mark wäre eine Katastrophe.“ Nicht, weil die Währung zu schwach, sondern weil sie zu stark wäre, der Export würde einbrechen. Noch wichtiger ist, dass sich durch die Einführung des Euro die Länder zu einer Schicksalsgemeinschaft zusammengeschlossen haben. Oder, wie es Kanzlerin Angela Merkel ausdrücken würde, die Rettung des Euro ist alternativlos. Das, so hoffen die Börsianer, wird die Kanzlerin mit Frankreichs Präsidenten Nicolas Sarkozy morgen verkünden. Solange es keine klare Richtung gibt, werden die Turbulenzen anhalten. Vielleicht wird der Dienstag Klarheit bringen, nicht nur in Paris, auch in den USA. Dort gibt es Daten zur Industrieproduktion im Juli. Weiteren Aufschluss über die Konsumstimmung könnte am Dienstag der Quartalsbericht des weltgrößten Einzelhändlers Wal-Mart geben. Wenn es eindeutige Signale gibt, könnte dies den Optimisten Auftrieb geben – immerhin machen Konsumausgaben zwei Drittel der US- Wirtschaftsleistung aus.

veröffentlicht am 14.08.2011 um 19:59 Uhr
aktualisiert am 01.03.2018 um 17:01 Uhr

Autor:

BÖRSENWOCHE



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