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Finanzierung des Hubschraubermuseums soll im August stehen

Erweiterung: Noch fehlen dem Museum Geldgeber

Bückeburg (rc). Die Finanzierung des Erweiterungsbaus und die pädagogische Umgestaltung der Dauerausstellung des Hubschraubermuseums gehen auf die Zielgerade. Der Vorsitzende des Hubschrauberzentrums als Trägerverein des Museums, Oberst Wolfgang Raschke, ist derzeit auf der Internationalen Luftfahrtausstellung in Berlin, um weitere Sponsoren aus der Industrie für das Projekt in Bückeburg zu gewinnen.

veröffentlicht am 17.05.2006 um 00:00 Uhr

Vor seiner Abreise zeigte sich der Vorsitzende optimistisch, weitere Zusagen aushandeln zu können: "Ich bin zuversichtlich, dass es uns gelingen wird." Insgesamt benötigt das Hubschrauberzentrum rund 2,5 Millionen Euro, um Erweiterung und Umgestaltung zu finanzieren. Für einen Großteil der Summe liegen inzwischen Zusagen vor. Wieviel exakt noch fehlt, wollte der Vorstand im Hinblick auf weitere Gespräche mit den Sponsoren nicht näher beziffern. Als Zeitfenster hat sich der Vorstand des Hubschrauberzentrums den August gesetzt. Dann sollen Erweiterungsbau und Ausstellungs-Umgestaltung komplett finanziert und alle Sponsoren - Industrie, Stiftungen,öffentliche Hand und private Spender - mit ihren jeweiligen Finanzierungsanteilen gebührend präsentiert werden. Anschließend soll umgehend der Bauantrag eingereicht werden. Noch in diesem Jahr soll der erste Spatenstich über die Bühne gehen, so jedenfalls die zeitliche Vorstellungen von Raschke und dem Projektkoordinator, dem stellvertretenden Vorsitzenden Jürgen Harmening. Raschke betonte gegenüber unserer Zeitung erneut, dass das Gesamtkonzept umgesetzt werden müsse, damit das Museum überhaupt überleben könne. Die neue museumspädagogische Ausrichtung sei erforderlich, um das Museum mehr für die Allgemeinheit zu öffnen und vor allem jüngere Publikumsschichten, etwa Familien, nach Bückeburg zu ziehen: selbsterklärender, übersichtlicher, anfassbarer, begreiflicher,spielerischer und erlebnisreicher. Neben der Dauerausstellung sollen wechselnde Sonderausstellungen für einen stetigen Besucherfluss sorgen - und natürlich auch die Architektur des Schürmann-Anbaus.

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