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Wohngebiete für Lastwagen gesperrt / Ampelanlage geplant

Erste Maßnahmen gegen das Stauchaos im Auetal

Rehren (la). Pünktlich zum langen Wochenende hat die Gemeinde Auetal am Mittwoch erste Maßnahmen gegen den Umleitungsverkehr durch die Wohnbereiche in Rehren ergriffen. Die Schulstraße, Steinbeeke, Auestraße und Hagenstraße wurden für den Lastwagenverkehr über 7,5 Tonnen gesperrt. "Damit haben wir wenigstens schon mal verhindert, dass der Umleitungsverkehr vom Auetal-Highway durch die Wohngebiete ausweicht", sagte Bürgermeistervertreter Karl-Heinz Büthe.

veröffentlicht am 18.05.2007 um 00:00 Uhr

Friedhelm Limburg von der Gemeinde Auetal stellt die Sperrschild

Weitere Maßnahmen zur Entlastung der Auetaler wurden am Mittwochnachmittag beim Landkreis Schaumburg mit allen betroffenen Verkehrsbehörden und Gemeindevertretern besprochen. "Einen großen Durchbruch haben wir dabei allerdings nicht erreicht", räumte Büthe ein. Doch das sei auch nicht zu erwarten gewesen. Die von Bürgermeister Priemer geforderte Umleitung durch das Wesertal über Steinbergen, Hessisch Oldendorf, Rohden zur Autobahnauffahrt in Rehren sei nur schwierig durchzusetzen, denn schließlich sei die Kreuzung in Steinbergen bereits jetzt die meistfrequentierte Kreuzung im Landkreis. Trotzdem gibt es einige "Lichtblicke" für die Auetaler. Um die Stausituation an der Rehrener Kreuzung unter der Autobahn zu entlasten, soll dort in Kürze eine Ampelanlage den Verkehr regeln. "So können die Linksabbieger die Kreuzung schneller überqueren und der Rückstau wird geringer", stellt Büthe fest. Auf der Autobahn sollen zwei hochmoderne Tafeln die Autofahrer an der Escher Brücke und am Papenbrink über die aktuelle Stausituation informieren und darauf hinweisen, dass auch die Umleitungsstrecke durch das Auetal überlastet ist. "Dann bleiben sicher einige Lastwagenfahrer auf der Autobahn", meint Büthe,der hofft, dass beide Maßnahmen noch in der kommenden Woche, also vor dem langen Pfingstwochenende, umgesetzt werden können. Eine Entlastung der Verkehrssituation versprach Joachim Ernst, Leiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover. Er stellt in Aussicht, dass ab Ende November die Großbaustelle auf der Autobahn verkleinert wird und ab dann mit geringerer Staugefahr zu rechnen ist. "Die Brückenbauwerke sollen bis dahin erneuert sein und die Löcher auf der Autobahn verschwinden. Dann soll es im Baustellenbereich nicht mehr so eng sein", erklärt Büthe. An der Brücke im Bereich der Unabhängigkeitsstraße (K74) sind die Bauarbeiten so fortgeschritten, dass die Sperrung aufgehoben werden konnte.



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