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Landesarbeitsgemeinschaft organisiert Treffen der Rettungsgesellschaften

Erste Hilfe an Schulen

Hannover. Rund 200 Teilnehmer besuchten die erste gemeinsame Veranstaltung der im April 2014 gegründeten Landesarbeitsgemeinschaft Erste Hilfe (LAGEH) in Niedersachsen. Das Symposium „Erste Hilfe in Schulen“ fand in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Schirmherrin ist die niedersächsische Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Die Landesverbände des Arbeiter-Samariter-Bunds (ASB), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), der Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und des Malteser Hilfsdienstes (MHD) haben sich zusammengeschlossen, um die Erste Hilfe stärker im Bewusstsein von Schülern zu verankern. Thomas John, derzeitiger Vorsitzender der LAGEH und Landesausbildungsleiter der Johanniter in Niedersachsen/Bremen, betonte, wie wichtig Schüler bei der nachhaltigen Umsetzung dieses Ziels sind. „Sie tragen die Erste Hilfe in ihr Lebensumfeld und damit in ihre Zukunft.“ Acht Teilnehmer aus dem Kreis Hameln-Pyrmont waren laut Detlef Rother als Kommunikatoren für die Schulen bei der Veranstaltung. Allein in Niedersachsen kommt es im Jahr zu 128 000 meldepflichtigen Unfällen, trug Gerhard Beer vom niedersächsischen Kultusministerium vor. So empfiehlt die Kultusministerkonferenz, dass ab den siebten Klassen zwei Schulstunden „Wiederbelebung“ unterrichtet werden sollen. Er verwies auf den Erlass, dass alle Lehrkräfte jeder Schulform in Erster Hilfe ausgebildet sein müssten und eine Auffrischung des Wissens alle drei Jahre bindend sei. In den Jahren 2008 bis 2013 hätten 90 961 Trainings stattgefunden. Die Erfahrungen aus einer mehr als 20 Jahre zurückreichenden Praxis in Niedersachsen zeigen, dass die Einrichtung von Schulsanitätsdiensten und Arbeitsgemeinschaften sowie Projektwochen zur Ersten Hilfe einen bedeutenden Beitrag zur Sozial- und Handlungskompetenz Heranwachsender leisten.

veröffentlicht am 09.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 17:19 Uhr

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