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An drei Tagen Perspektiven für das Jahr 2020 entwickelt und gemeinsame Handlungsoptionen vereinbart

Erste Hamelner Studientage der Altenpflege

Hameln. Vor zehneinhalb Jahren, am 17. Januar 2002 gründeten 20 Heimleiter vollstationärer Pflegeeinrichtungen im Landkreis das Forum „Stationäre Pflegeeinrichtungen im Landkreis Hameln-Pyrmont“. Ziel dieser Arbeitsgemeinschaft ist es, eine Kommunikationsplattform untereinander und zu Krankenhäusern, Seniorenbeiräten und Ärzten aufzubauen.

veröffentlicht am 28.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 10:41 Uhr

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Das Forum versteht sich als Netzwerk für Heime, koordiniert Fortbildungen und Qualitätsleitlinien, berichtet Ingo Peters, der Leiter der Scharnhost Residenz. Um einem Fachkräftemangel entgegen zu wirken, verpflichteten sich die Einrichtungen, mindestens zwei Ausbildungsplätze zu besetzen und einen gegenseitigen Austausch von Bewerbungen vorzunehmen, damit möglichst alle Bewerber in der Region einen Ausbildungsplatz erhalten.

Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums des Forums fanden jetzt erstmals die „Hamelner Studientage der Altenpflege“ im Gemeindehaus der St.-Augustinus-Kirche statt.

Drei Tage lang ging es um Einschätzungen, Erfordernisse und Perspektiven der Altenpflege im Jahr 2020 und zwar im sogenannten Open-Space-Verfahren, bei dem die Fortbildungsteilnehmer als eigentlich Wissende das Ziel gemeinsam erarbeiten. Die 50 Teilnehmer aus dem Weserbergland entwickelten praxisnahe Lösungsansätze für ihre Betriebe. Ein Schwerpunkt bildete der Bereich der Personalbindung – gerade vor dem Hintergrund des drohenden Fachkräftemangels. Dabei wurden Themen wie Verbesserung des Betriebsklimas und des Teamverständnisses, bessere Vereinbarkeit von Arbeitszeiten und Familie, Perspektiven für ältere Mitarbeiter und die Integration ausländischer Mitarbeiter intensiv bearbeitet. Die weiteren Themen erstreckten sich über den Umgang mit zu erwartenden höheren Ansprüchen von Senioren und ihren Familien bis zur Umsetzung einer wertschätzenden Pflege- und Lebenskultur und neue Wohnformen. Die Veranstalter, IQ – Innovative Qualifikation in der Altenpflege GmbH; Bad Arolsen sowie das Forum „Stationäre Pflegeeinrichtungen im Landkreis Hameln-Pyrmont“ zogen eine positive Bilanz der Fortbildung , die in regelmäßigen Abständen mit anderen für die Altenpflege relevanten Themen fortgesetzt werden soll. „Die vorherrschende Angst, ‚Was kommt bis 2020 alles auf uns zu?‘ konnte durch die Zuversicht ‚Wir können und werden es schaffen und ... es macht auch Spaß sich Herausforderungen zu stellen‘, ein Stück weit abgelöst werden“, meinte Mitveranstalter Alfred Hoffmann, nach der Tagung. Das Credo lautete: „Wir wollen nicht länger auf Dritte warten, die unsere Probleme regeln, sondern unser Schicksal aktiv mitgestalten.“

Um einem drohenden Fachkräftemangel in der Altenpflege vorzubeugen, haben sich Vertreter der Heime aus dem Weserbergland zum ersten Hamelner Studientag der Altenpflege getroffen und gemeinsam Perspektiven entwickelt.



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