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Nur 32 zusätzliche Parkplätze

Erstaunliche Argumentation

Ich finde die Argumentation von Herrn Aden in dem Artikel erstaunlich. Der Parkplatz Steigerturm hat jetzt 118 Parkplätze (zirka 60 davon fest vermietet an Angestellte der Stadt Hameln).

veröffentlicht am 10.07.2020 um 17:15 Uhr

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Zu: „Neues Parkhaus – warum nicht hier?“, vom 30. Juni


Sollte das Parkhaus gebaut werden, würden also nur 112 Parkplätze dazu kommen (230 sollen es laut Planung insgesamt werden), davon sollen aber 80 (!) wiederum fest an Angestellte der Stadt Hameln vermietet werden. Es blieben also nur 32 zusätzliche Plätze zur freien Verfügung. Auf der Fläche Wilhelmstraße müssten also auch „nur“ genau diese 112 Parkplätze dazu kommen und nicht, wie Herr Aden in dem Artikel erwähnt 230! Denn der jetzige Parkplatz am Steigerturm steht nicht zur Debatte, er würde ja bleiben, wie er ist. Nach meiner Rechnung wären das gerade einmal zwei Parkdecks in der Wilhelmstraße, wenn man die jetzige Parkfläche zu Grunde legt und dann hätte man sogar zirka 50 Plätze zur freien Verfügung.

Erstaunlich finde ich ebenfalls, dass Herr Aden ja den Grünen angehört, seine Fraktionskollegen allerdings den Bau des Parkhauses am Steigerturm komplett ablehnen. Das ging eindeutig aus der Sitzung des Bauausschusses vom 17. Juni 2020, an der ich persönlich teilgenommen habe, hervor. Handelt Herr Aden also tatsächlich gegen den Willen seiner Partei? Und warum sperrt sich Herr Aden dermaßen gegen eine (vernünftige) Alternative? Selbst die Stadtwerke halten den Parkplatz Wilhelmstraße für eine gute Alternative, wie mir Frau Susanne Treptow in einem persönlichen Gespräch bestätigte! Zudem geht es schon lange nicht mehr nur um die Bewohner der Elsa-Buchwitz-Straße, die direkt an dem Gelände wohnen. Die Anwohner des gesamten Scharnhorstviertels sind ob des drohenden Verkehrs mit der dazugehörigen Lärmbelästigung in Aufruhr. Ebenso die Bewohner der Gartenstraße, da noch mehr Verkehr durchfließen würde und es so bereits eng genug ist.

Vielleicht sollte die Stadt Hameln erst einmal eine Verträglichkeitsstudie und ein Umweltgutachten erstellen. Das wäre sicher auch im Sinne der Grünen, Herrn Adens Partei.



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