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Hamelner Landfrauen erlebten einen hochinteressanten Reisetag

Erst zum Spargel, dann zum Kloster

HAMELN. Bevor die große Sommerpause für den Landfrauenverein Hameln beginnt, unternahmen die reiselustigen Frauen noch eine Tagesfahrt.

veröffentlicht am 29.06.2017 um 00:00 Uhr

Spargelhof Santelmann: Hier kamen die Landfrauen aus Hameln in den Genuss einer informativen Führung. FOTO: Petra Hilty/PR
Beißner

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Karin Beißner Reporterin

Im voll besetzten Bus ging es als erstes nach Nordburg auf den Spargelhof Santelmann, wo es eine interessante Führung gab. Die Familie setzt eigenen Angaben zufolge auf Frische und Nachhaltigkeit. In der Hauptsaison würden bis zu 88 Leiharbeiter beschäftigt. Bauer Santelmann führte die Landfrauen auch durch die Hallen, wo der Spargel gewaschen, sortiert, geschnitten, geschält, verpackt und für den Transport bereitet wird. Der Spargel wird zweimal wöchentlich in die Supermärkten gefahren und natürlich auch auf Wochenmärkten und für die Gastronomie verkauft. Die Spargelrunde endete schließlich lukullisch im Landgasthof Allerparadies.

Gut gestärkt ging es weiter nach Wienhausen in das Kloster. Die Chronik des Klosters berichtet von seiner Gründung um 1225 durch die Celler Herzogin Agnes von Landsberg, einer Schwiegertochter Heinrichs des Löwen. Noch heute leben im Kloster zwölf Konventualinnen mit ihrer Äbtissin. Die Konventualinnen sind verpflichtet, den Besuchern das Kloster und dessen Schätze nahezubringen. Mit viel Begeisterung wurden die Hamelner Landfrauen somit durch die Räume, Hallen und dem Konvent geführt. Die Ausstellung der gotischen Bildteppiche war ein Höhepunkt. Zum Abschluss wurde den Landfrauen der „Klosterstich“ gezeigt, eine besondere Technik der Teppichstickerei.

Nach dieser Führung ging es schließlich noch ins Café „Zur alten Wassermühle“ in Uetze. Das war auch notwendig, denn so viele Eindrücke lassen sich in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen am besten „verdauen“.PR

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