weather-image
19°
Was sich die "Hüttjer" vorgenommen haben

Erst Sandsteinsockel - dann das Fachwerk

Obernkirchen (sig). Wenn draußen wieder angenehme Temperaturen herrschen, wollen die Mitglieder des Rotts "Hütte" wieder aktiv werden.

veröffentlicht am 05.01.2008 um 00:00 Uhr

Udo Anke

Ganz oben auf der Liste der für 2008 vorgenommenen Aufgaben steht die Fertigstellung eines stabilen Neubaues für die Gerätschaften, die zur Pflege des Festplatzes benötigt werden. Parallel dazu soll ein Holzschober entstehen. Dort werden künftig die Vorräte für die Ofenheizung des rotteigenen Fachwerkhauses aufbewahrt. Die erforderlichen Erdarbeiten sind erledigt; die Fundamente stehen bereits. In der nächsten Bauphase soll der Sandsteinsockel entstehen. Das dafür notwendige Material steht zur Verfügung. Rottführer Udo Anke: "Bei offenem Wetter würden wir auch damit beginnen, das Fachwerk zu errichten und die Deckenbinder anzubringen. Im Grunde wären wir heute eigentlich schon ein ganzes Stück weiter, wenn es im letzten Jahr nach dem Schützenfest nicht so nass gewesen wäre." Handwerkliche Arbeit gibt es aber auch noch an anderer Stelle. Der Wagen für das nächste Kinderfest soll neue Seitenteile erhalten. Außerdem müssen die Dachflächen repariert werden.Im Frühling und dann natürlich auch im Herbst steht jeweils eine konzertierte Aktion an, bei der eine ausgiebige Platzpflege angesagt ist. Neben der Arbeit soll aber auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Auf eine ganztägige Rottfahrt wollen die Mitglieder 2008 ein weiteres Mal verzichten. Vor allem für die jüngeren Mitglieder waren die Angebote zuletzt zu teuer. Udo Anke: "Wir haben jetzt eine Arbeitsgruppe gebildet, die sich Gedanken darüber macht, was wir im neuen Jahr anbieten wollen." Eine erste Idee verriet er unserer Zeitung bereits. Im Sommer soll es ein Fest mit verschiedenen Aktionen für die Familien geben. Anstelle eines Großzeltes, das angepachtet werden muss, möchte das Rott möglichst mehrere kleine Pagodenzelte und Buden aufstellen. Auf den bislang sonntäglichen Familientag auf einem Schießstand auf der Lieth will man verzichten. Stattdessen werden nur an einem Werktagdie verschiedenen Rottpokale ausgeschossen. Der Zeitpunkt für das zentrale Fest muss gut gewählt werden, denn im Sommer gibt es nicht nur Ferien, sondern auch die Fußball-Europameisterschaft in Österreich und in der Schweiz. Außerdem soll Rücksicht genommen werden auf das Wiesenfest des Rotts Rösehöfe, das für den 31. August geplant ist. Der Arbeitsgruppe, die sich mit der gesamten Planung befasst, gehören neben dem Rottführer Udo Anke noch Christian und Henning Anke, Michael Süper, Stephan Eckert, Adolf Bartels, Manfred Eßmann und Kurt Otto an.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare