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Für Rehren A.O. kommt es knüppeldick

Erst Meister Alfeld, dann der TuS Niedernwöhren

Bezirksklasse (ku). "Ich will in die Bezirksliga!" Rehrens Coach Mirko Undeutsch machte aus seinen Ambitionen auch nach der Niederlage in Obernkirchen keinen Hehl.

veröffentlicht am 19.05.2006 um 00:00 Uhr

Rückblickend analysierte er die Partie: "Obernkirchen hat sich mit seiner ganzen Routine und Cleverness nur hinten rein gestellt. Und um das Spiel zu machen und diese massive Abwehr zu knacken, fehlt meiner jungen Mannschaft einfach noch die nötige Erfahrung und Abgeklärtheit." Dazu brachten ein paar unschöne Szenen in der Halbzeitpause seine Jungs noch zusätzlich aus dem Tritt. Mirko Undeutsch blieb aber ganz Sportsmann: "Ich will hier nichts kommentieren und keine schmutzige Wäsche waschen. Was da aber so zur Halbzeit in unserem Kabinenbereich gelaufen ist, das war schon ganz hart an der Grenze!" Für Rehren kommt es am Ende ganz knüppeldick: Das kommende Heimspiel gegen den Meister aus Alfeld, dann im letzten Saisonspiel zu Gast bei Freunden - die Undeutsch-Elf tritt bei den Jungs von Dittmar Schönbeck an, beide Trainer pflegen bekanntlich sein Jahren einen engen, freundschaftlichen Kontakt. Natürlich wissen die Rehrener, dass das Saisonziel wohl ohne Schützenhilfe nicht so leicht realisierbar ist. "Es wird zunächst erst einmal wichtig, wie die Partie Salzhemmendorf gegen Algesdorf ausgeht, dann sehen wir mal weiter. Alfeld ist Meister, Niedernwöhren nur noch theoretisch nicht ganz auf der sicheren Seite. Warten wir mal ab, vielleicht gelingt es uns ja, den beiden Übermannschaften noch einmal ein Bein zu stellen!" Personell fehlt im Kader der Rehrener nur Martin Güttlein, auch Mirko Undeutsch wird wieder die Stiefel schnüren: "Sechs Punkte sind für uns noch im Topf, wollen wir mal sehen, wie viel wir davon noch erwischen können!"

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