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Die Rodenbergerin Frauke Löffler beeindruckt mit rekordverdächtiger Gewichtsabnahme

Erst macht es klick, dann purzeln die Pfunde

Rodenberg (bab). Wer kennt sie nicht, die Vorher-nachherbilder in Zeitschriften oder im Fernsehen, die von Menschen stammen, die ordentlich Gewicht verloren haben. So ganz glauben kann man das meistens nicht. Doch die Rodenbergerin Frauke Löffler ist der lebende Beweis dafür, dass Menschen innerhalb eines Jahres ein neuer Typ werden und einen ganzen Zentner abnehmen können.

veröffentlicht am 12.03.2007 um 00:00 Uhr

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Frauke Löffler will partout nicht sagen, wie viel sie vor einem Jahr gewogen hat. "Das wissen nicht einmal meine Eltern", sagt sie. "Dreistellig" auf jeden Fall. Dafür wissen das aber die Leiterinnen der Weight-Watchers-Kurse, die zu Beginn der regelmäßigen Treffen die Pfunde kontrollieren. Nach weniger als zwölf Monaten ermittelte die strenge Gewichtskontrolle dann die Sensation: 50 Kilogramm, 100 Pfund, hat Frauke Löffler verloren. Und das ganz ohne zu hungern, wie sie versichert. "Ich habe mein Schlachtgewicht auf der Waage gesehen", erzählt sie von dem Moment, als sie ihre Entscheidung traf. Inzwischen müssen ihre Bekannten schon zweimal hingucken, ob die schlanke Frau wirklich Frauke Löffler ist. Die Rodenbergerin hat eine Hose zum Treffen mitgebracht, in der sie heute nahezu vollständig versinkt. Der Vorher-nachher-Effekt ist erstaunlich. "Es muss im Kopf klick machen, und man muss Disziplin haben", sagt die Bürokauffrau, die vorher noch nie eine Diät gemacht hat. Bekannte und Familie wurden über den Entschluss informiert und haben "das verstanden und akzeptiert". "Eine Kollegin hat auch gleich angefangen", sagt Löffler. "Ich bin selten hungrig ins Bett gegangen", versichert die 38-Jährige, die sich nicht nur beim Essen an die Vorgaben der Weight Watchers gehalten hat. Bewegung gehört ebenso zu ihrem Schlankheitsprogramm. Denn insbesondere bei süßen Sachen wird Löffler schwach. Die kleinen Schwächen werden dann mit Schwimmen und Gymnastik abtrainiert. So einfach das aus ihrem Munde klingt, die Pfunde purzeln zu lassen, so schwer ist es, das Gewicht zu halten. Deshalb kommt sie immer dienstags noch regelmäßig zu den Treffen der Weight Watchers in das Haus der Begegnung in Rodenberg. "100 Pfund, das ist schon etwas ganz Besonderes", sagt ihre ehemalige Kursleiterin Gudrun Kibat, "vor allem in der kurzen Zeit." Auch ihre Eltern sind stolz auf sie. "Die fanden das super", sagt Löffler. Einen Mann, der stolz sein könnte, gibt es bei dem "überzeugten Single" bisher nicht. Aber wer weiß, was sich durch die Weight Watchers noch alles ändert?

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