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Lesertelefon: Von Dränglern, verhinderten Briefmarkenkäufern und uralten Bürgerschützen

Erinnerungstafel an Viehmarkt gewünscht

Rinteln (ur). Nicht einverstanden ist Schützenoberst Heiner Pape von den Rintelner Bürgerschützen damit, dass sich andere Vereine als "die ältesten in der Stadt" bezeichnen. Nachweislich seien dies die Bürgerschützen, die in der Stadtchronik schon um 1450 Erwähnung finden und sich seitdem durch den Wandel der Zeit behauptet haben.

veröffentlicht am 28.05.2008 um 00:00 Uhr

Briefmarken - beliebt, aber in Rinteln schwer zu bekommen.

Edith Krüger beobachtete morgens gegen 9.30 Uhr, wie auswärtige Besucher vergeblich versuchten, Briefmarken bei der Hauptpost zu bekommen - die Dienststelle war noch geschlossen. Der Briefmarkenkauf war ihnen schon am Vortag nicht gelungen, weil die Post bereits geschlossen hatte. "Von Auswärtigen kann man ja nicht erwarten, dass sie wissen, dass man um die Post herumgehen muss, um dann dort über die Scheckkarte von hinten an den Briefmarkenautomaten zu gelangen." Dies sei wirklich wenig kundenfreundlich. Geärgert hat sich Waltraud Gäbler über einen Kunden in einem örtlichen Textilkaufhaus: "Er drängte sich an Fronleichnam auf der Rolltreppe so rücksichtslos an mir vorbei, dass meine ganze Einkaufstüte runterfiel und ich mühsam alles wieder aufsammeln musste." Er habe nicht einmal andeutungsweise versucht, sich zu entschuldigen oder ihr gar beim Aufsammeln zu helfen. Bestens in Erinnerung geblieben ist Gerda Büthe ihre Behandlung im Rintelner Kreiskrankenhaus. Nicht nur, dass Oberarzt Schultze sie erfolgreich und umsichtig an der Kniescheibe operierte, hebt sie positiv hervor, sondern auch die Betreuung durch die Schwestern: "Ein tolles Team! Fleißig, freundlich, persönlich und humorvoll. Diese Betreuung hilft, schnell wieder auf die Beine zu kommen!" Sie dankt auf diesem Wege dem Chefarzt und allen seinen Mitarbeitern. Dietrich Rode erinnert sich, dass es zur Messe immer einen Vieh- und Krammarkt am heutigen Brückentor gegeben habe und regt an: "Bestimmt wird es davon noch ein Foto geben, das da ganz gut in Reproduktion aufgestellt werden könnte? Man kann sich das ja kaum noch vorstellen, wie ländlich es damals noch in Rinteln aussah."



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