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Jahrgangstreffen des Abi-Jahrgangs 1988 / Alte Anekdoten aufgefrischt / Schule besichtigt

Erinnerungen an Mathelehrer oder Fahrten

Bückeburg (jp). Vor 20 Jahren legten sie ihr Abitur am Adolfinum Bückeburg ab. Jetzt trafen sie sich wieder in Bückeburg. Heute leben noch rund 30 Prozent des 88er Abiturjahrgangs in Bückeburg . Je einen Ex-Adolfiner hat es nach Australien, in die USA, in die Schweiz, nach Italien und nach Schweden verschlagen. Dieübrigen leben über ganz Deutschland verteilt. Die häufigsten Orte sind Berlin und Bückeburg.

veröffentlicht am 25.09.2008 um 00:00 Uhr

Ihr Wiedersehen begannen die 88-er Abiturienten mit einer Besichtigung des Gymnasiums Adolfinum unter Leitung von Jochem Reichert. Angesichts der vielen baulichen Veränderungen, insbesondere des kompletten Verschwindens der einstigen Dachterrasse auf der Ostseite des Gebäudes, gab es dabei schon so manche großen Augen. Neu dürfte den meisten Abi-Jubilare auch das Restaurant "Schlossküche" gewesen sein, in das sie am Nachmittag zu Kaffee und Kuchen einkehrten. Den Abend verbrachten die Abiturienten im Gasthaus "Zur Falle", in dem, vor allem im Inneren, ebenfalls so rein gar nichts mehr an jene Zeit vor zwanzig Jahren erinnert, als noch ein Fritz Wegener dort das Bier servierte. Vom Lehrerkollegium gesellten sich neben Jochem Reichert Geschichtslehrer Heinz-Christian Pietsch und Englischlehrer Wolfgang Zangl zu den Abiturienten, um bis lange nach Mitternacht in Erinnerungen zu schwelgen. Zum Beispiel an jenen Geschichts-Leistungskurs-Lehrer, dem man unterstellte, nur deshalb immer fünf Minuten zu spät in den Unterricht zu kommen, weil er sich die Augenbrauen akkurat föhnen müsse. Oder jene zur Legende gewordene kleinwüchsige Mathematiklehrerin, die widerborstigen Schülern auch schon einmal das Auswendiglernen eines 36-zeiligen Gedichts aufbrummte. Oder an eine Fahrt des Erdkunde-Leistungskurses und des Gemeinschaftskunde-Grundkurses in das damals noch geteilte Berlin, bei der mit dem Bus noch die Transitstrecke passiert werden musste.

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