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Einstimmig beschlossen / "Das Mindeste, was wir tun können"

Erhöhte Entschädigungen für die Feuerwehrkräfte

Obernkirchen (clb). Auch das Thema Feuerwehr ist auf der jüngsten Sitzung des Obernkirchener Stadtrates am Montagabend nicht zu kurz gekommen: So sind nicht nur Rolf Schaper und Fritz Kranz als Stadtbrandmeister bzw. Stellvertreter wieder gewählt worden, auch haben die Ratsmitglieder die geänderte Satzung über die Entschädigung für Feuerwehr-Angehörige beschlossen sowie der überplanmäßigen Ausgabe von 12 500 Euro für die Beschaffung des Fahrzeuges für die Ortsfeuerwehr Vehlen zugestimmt.

veröffentlicht am 22.11.2007 um 00:00 Uhr

Rolf Schaper

Rolf Schaper ist seit dem 1. März 1996 Stadtbrandmeister von Obernkirchen - mittlerweile in seiner zweiten Amtsperiode, die am 29. Februar 2008 endet. Nachdem die Ortsbrandmeister und ihre Vertreter im Oktober seine Wiederwahl vorgeschlagen hatten und der Ausschuss für Ordnungs- und Feuerwehrwesen sowie der Verwaltungsausschuss bereits dafür gestimmt hatten, ist der 57-Jährige am Montagabend auch vom Stadtrat - bei zwei Enthaltungen - in seinem Amt bestätigt worden. Da die Amtszeit eines Stadtbrandmeistersmit dem 62. Lebensjahr endet, verkürzt sich Schapers ursprüngliche Amtszeit von sechs Jahren um knapp zwei Jahre und endet somit am 30. Juni 2012. Auch Fritz Kranz, 45 Jahre, ist bereits in der zweiten Amtsperiode als stellvertretender Stadtbrandmeister tätig und am Montag von den Ratsmitgliedern einstimmig für die nächsten sechs Jahre wiedergewählt worden. Desweiteren hat der Rat die erhöhten Aufwandsentschädigungen, wie bereits vom Ausschuss für Ordnungs- und Feuerwehrwesen empfohlen, für die Funktionsträger der Freiwilligen Feuerwehr einstimmig beschlossen. Nach dieser Satzung soll der Stadtbrandmeister künftig 130 Euro im Monat bekommen, sein Stellvertreter die Hälfte, die Ortsbrandmeister 65 bzw. 70 Euro, der Stadtjugendfeuerwehrwart 50 Euro, sein Stellvertreter und die Jugendwarte der Ortsfeuerwehren und dessen Stellvertreter 25 Euro. Stadt- und Orts- atemschutzbeauftragte sowie die Stadtsicherheitsbeauftragten sollen mit 20 Euro monatlich entschädigt werden. Jährlich gerechnet bedeuten diese Kosten einen Mehraufwand von etwa 5100 Euro. Als "mehr als gerecht" und "längst überfällig" bezeichnete Martin Schulze-Elvert (CDU) die erhöhten Aufwandsentschädigungen, die jetzt erstmals seit 15 Jahren angehoben werden. "Die Feuerwehrleute stehen schließlich nachts um 3 Uhr auf und sind immer einsatzbereit", rief er in Erinnerung. Die angehobene Summe sei lediglich eine "Abmilderung für ihr Ehrenamt". Diese Meinung teilten auch die anderen Parteien. "Der Mehraufwand von etwa 5000 Euro und 55 Prozent ist zwar viel, dafür aber gut angelegtes Geld", erklärte Bernd Kirsch für die Gruppe Bündnis 90/Die Grünen/WIR. Und auch Werner Harder (SPD) machte deutlich, dass dies das Mindeste sei, was man tun könne. Auch derüberplanmäßigen Ausgabe von 12 500 Euro für die Beschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges für die Vehlener Ortsfeuerwehr hat der Stadtrat einstimmig zugestimmt. Im Haushalt 2007 war ursprünglich ein Betrag in Höhe von 95 000 Euro für dieses Fahrzeug vorgesehen. Eine Ausschreibung mit den gewünschten Kriterien wurde vorgenommen, brachte jedoch kein zufriedenstellendes Ergebnis, da die bereitgestellten Mittel zu gering kalkuliert waren und nicht bedacht worden ist, dass solch ein Fahrzeug nicht die gewünschte Tragkraftspritze beinhaltet. Der Förderverein der Vehlener Feuerwehr will nun 10 000 Euro zur Verfügung stellen. Eine neue Fahrzeugausschreibung ist am Dienstag vorgenommen worden.

Fritz Kranz
  • Fritz Kranz


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