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Jugendrotkreuz aus Amelgatzen und Bad Pyrmont stellen sich jetzt dem Bundeswettbewerb

Erfolgreich beim Landeswettkampf

HAMELN. Am letzten Wochenende vom 17. bis 19. August hat das Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbandes Weserbergland e. V. Unglaubliches geschafft.

veröffentlicht am 22.08.2018 um 14:03 Uhr

Die beiden Siegergruppen des DRK-Kreisverbandes Weserbergland e. V. FOTO: JRK/PR

Gleich zwei Gruppen in den Altersstufen 12 bis 16 Jahren aus Amelgatzen und 17 bis 27 Jahren aus Bad Pyrmont gewannen die Landeswettbewerbe und vertreten das Jugendrotkreuz Niedersachsen auf dem Bundeswettbewerb 2018.

Nachdem sich die Gruppen der Stufe 2 aus Amelgatzen und der Stufe 3 aus Bad Pyrmont über den Kreis- und den Bezirkswettbewerb für den Landeswettbewerb qualifiziert hatten, ging es am Freitag, dem 17. August los. Beide Teams fuhren zum Landeswettbewerb nach Einbeck in das Haus des Jugendrotkreuzes. Sie mussten sich gegen die Sieger der Bezirkswettbewerbe aus den Kreisen Lüneburg, Weser-Ems, Braunschweig und Stade durchsetzen. Im Sozialen Bereich, einer der Wettkampfdisziplinen, stand das Thema Sucht im Fokus. Im Speziellen ging es um die Sucht, das Mobiltelefon nicht mehr aus der Hand legen zu können, immer online zu sein. Alle Teams mussten für 24 Stunden ihre Telefone abgeben und sollten erleben, wie sich ein ganzer Tag ohne dauerhafte Erreichbarkeit, Kontaktaufnahme und Internet anfühlt. Im Vordergrund stand somit die direkte Kommunikation mit den anderen Teilnehmern. Das Fazit dieser Aufgabe war: Es geht auch mal ohne. Weiter ging es am nächsten Tag über einen Parcours quer durch die Innenstadt von Einbeck. Neben zwei Erste Hilfe-Aufgaben mussten auch Fragen aus dem Bereich Rotkreuzwissen, dem musisch-kulturellem Bereich sowie Sport und Spiel beantwortet werden. Passend zum Thema Sucht sollten die Gruppen in der Ersten Hilfe eine stark alkoholisierte Person, eine Person mit einer Tablettenüberdosierung sowie eine Person mit Bewusstlosigkeit nach Drogenkonsum versorgen. Zudem galt es, drei Arbeitsunfälle auf einer Baustelle zu behandeln. Auch der Rotkreuzbereich hatte es in diesem Jahr in sich: Innerhalb von 15 Minuten sollten die Jugendlichen ohne Internet und nur mit dem im Vorfeld erworbenen Wissen einen Nachruf für den Gründer des Roten Kreuzes, Henry Dunant, verfassen. Nicht leicht, wenn man sich bezüglich der Daten auf sein eigenes Gedächtnis verlassen muss. Der musisch-kulturelle Bereich sorgte dann wieder für die nötige Erholung, da die Teilnehmer eine Entspannungsgeschichte schreiben durften und somit Kreativität und Gruppenzusammenarbeit zeigen konnten.red



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