weather-image
26°
×

Sebastian Ohm will Sportabzeichen aller Atemschutzgeräteträger

Er will ihren Sportgeist wecken

Hämelschenburg. Auch in diesem Jahr blickte die Freiwillige Feuerwehr Hämelschenburg unter der Führung von Ortsbrandmeister Stefan Hollas im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf ein ereignisreiches Jahr zurück.

veröffentlicht am 31.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 21:21 Uhr

Die Ortswehr wurde zwar nur zu einem Hilfeleistungseinsatz gerufen. Dafür gestaltete sich der Übungsdienst umso abwechslungsreicher. Auf dem Gelände der Firma Kunststofftechnik Emmerthal GmbH wurde zu Übungszwecken ein Fahrzeugbrand simuliert.

Die gut aufgestellten Atemschutzgeräteträger nahmen an einem Training im Brandcontainer auf dem Gelände der FTZ teil. Dort wurde ihnen die Möglichkeit geboten, einen Heißeinsatz durchzuführen. Die Wehr beteiligte sich auch an der Abschlussübung der Truppmannausbildung und an einer Wehrübung der Schwerpunktwehr Kirchohsen. Insgesamt leistete die Ortswehr Hämelschenburg 1360 Stunden Feuerwehrdienst. Sebastian Ohm übernimmt das Amt des Gruppenführers. In seiner Vorschau hat er sich als Atemschutzgerätewart das Ziel gesetzt, dass alle Atemschutzgeräteträger das Sportabzeichen in alter „Hämelschenburger Tradition“ absolvieren. Er wies darauf hin, dass Feuerwehrleute regelmäßig Sport treiben sollten, denn im Brandfall werden überlebensnotwendige Höchstleistungen abverlangt.

Der stellvertretende Gemeindebrandmeister Frank Melde berichtete über die Einsätze der Gemeindefeuerwehr. Dabei äußerte er Kritik an der Bürokratisierung, die sich als eine immer stärkere Belastung für die Freiwilligen auswachse. Besonders stark betroffen ist seit einiger Zeit die Atemschutzüberwachung. Abschließend freute er sich, Stefan Hollas zum Hauptlöschmeister zu befördern.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige