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Anlage in Krankenhagen wird neuüberplant / Entwurf hängt in der Friedhofskapelle aus

Entwurf: Neues Gesicht für alten Friedhof

Krankenhagen (who). Das Tiefbau- und Umweltamt der Stadt Rinteln ist zurzeit dabei, dem alten Friedhof von Krankenhagen ein neues Gesicht zu geben. Das Ganze befindet sich noch in der Klärungsphase, aber ein erster Entwurf, der auch an der Nordseite der Friedhofskapelle aushängt, zeigt einen zunächst unverbindlichen Vorschlag als Grundlage für die Umgestaltung.

veröffentlicht am 24.06.2008 um 00:00 Uhr

Dicht aneinanderliegende Grabstätten - hier werden Pflegearbeite

Der Ortsrat habe bereits vor drei Jahren die Anlage von Rasenreihengräbern auf dem alten Friedhof angeregt, begrüßt Ortsbürgermeister Gerhard Werner die Initiative der Stadtverwaltung zur Umgestaltung. Seit der Eröffnung des neuen Friedhofes seien auf dem alten Gelände durch Einebnung von Gräbern nach Ende der gesetzlichen Ruhezeiten immer mehr Lücken entstanden. Dagegen lägen die intakten Grabstellen in einigen Bereichen so dicht beieinander, "dass kein Platz mehr für problemlose Pflege ist". Und nur noch jüngere Familiengräber würden belegt, wodurch die Anlage ein unerfreuliches Bild biete. Deshalb sei der Ortsrat froh "über den Versuch, aus dem alten Friedhof wieder einen Ort machen, der seinem Namen gerecht wird". Die damaligen Gemeindeväter hätten bei der Anlage des Friedhofes offenbar wenig Planung walten lassen zur Ausrichtung der Grabstätten und zur Baumbepflanzung des Geländes. So vermutet der Ortsbürgermeister, dass die Altvorderen wohl auch nicht den Maschineneinsatz späterer Generationen hätten vorausahnen können. Deshalb seien heute enge oder fehlende Wege zwischen den Grabstätten zum Problem geworden. Ebenso die Hanglage im Nordbereich des Friedhofes, wo immer wieder Grabumrandungen einsinken würden. Das Tiefbau- und Umweltamt der Stadt Rinteln habe inzwischen bereits die alten hohen Birken an der Silixer Straße entfernt, berichtet Werner. Damit sei der enorme Laubfall im Herbst, den viele Krankenhäger bislang beklagt hätten, künftig kein Problem mehr. Wie die neue Baumbepflanzung und das Gesamtkonzept aussehen werden, steht noch nicht fest, ergab eine Anfrage bei der Stadtverwaltung. Die Planskizzezeige lediglich Möglichkeiten.



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