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Großer Posten: Samtgemeinde Lindhorst investiert in Lüdersfeld 210 000 Euro

Entwässerung für Gewerbegebiet

Lüdersfeld (jl). Der Gegenwert eines der größten Ausgabepostens im Haushalt der Samtgemeinde Lindhorst wird in diesen Tagen im Bereich des Lüdersfelder Gewerbegebietes an der früheren Schachtanlage verbuddelt. Für die Betriebe dort baut die Samtgemeinde eine neue Entwässerungsanlage im Wert von rund 210 000 Euro.

veröffentlicht am 15.03.2008 um 00:00 Uhr

Die Entwässerung in diesem Bereich hat die Samtgemeindeverwaltung und die politischen Gremien nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Gerd Busche etwa fünf Jahre lang beschäftigt. Am Anfang standen Erwägungen, in Lüdersfeld ein interkommunales Gewerbegebiet für Lindhorst, Niedernwöhren und Stadthagen einzurichten. Parallel dazu bemühte sich der Landkreis um den Gleisanschluss, der inzwischen auch als gesichert gilt und bei entsprechendem Bedarf reaktiviert werden könnte. Bei den begleitenden Untersuchungen seinerzeit wurde auch die noch aus der Preussag-Ära stammende Kläranlage eingehend unter die Lupe genommen. Ergebnis: Das System war ein dringender Sanierungsfall, weil Kläranlage und Leitungen im wahrsten Sinn des Wortes im Verfall begriffen waren. Busche bezeichnete das System als "absolut brüchig". Beim neuen Konzept gibt es keine Klärung auf dem Gelände mehr, "weil wir in Lindhorst eine leistungsfähige Kläranlage haben", so der Verwaltungschef. Deshalb wird das Abwasser vom ehemaligen Schachtgelände künftig von einem Pumpwerk am Rande des Areals zum Hülsebrink in Lüdersfeld gedrückt, von wo es weiter in Richtung Lindhorster Klärwerk fließt. Bis auf eine Länge von zehn Metern ist die Druckleitung zum Hülsebrink von den Mitarbeitern der Firma Schweer Bau ausschließlich mit einer Spezialtechnik unterirdisch verlegt worden. In den nächsten Wochen bekommen die Firmen im Gewerbegebiet neue Hausanschlüsse, und im Mai soll die neue Entsorgung laut Busche in Betrieb gehen.



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