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Entsorgungsnotstand bei K+S: Landrat kritisiert Unternehmen

Am Montag dieser Woche musste die K+S Gruppe erneut einen Produktionsstillstand im Osthessischen Klairevier "auf unbstimmte Zeit" verkünden, weil die Werra als Entsorgungsweg ausfällt. Die sommerliche Wasserführung ist nicht mehr ausreichend, um die anfallenden Salzabwässer aufzunehmen. Derzeit sind aus diesem Anlass 400 Mitarbeiter witterungsabhängig auf unbestimmte Zeit sozusagen im Zwangsurlaub, die finanziellen Verluste sollen nach Firmemangaben rund 1,5 Mio Euro werktäglich betragen. Bereits im Sommer 2017 kam es zu einem Produktionsstillstand aus gleichem Grund, der Produktionsausfall hielt damals drei Wochen an. Tjark Bartels, Landrat von Hameln-Pyrmont und Vorsitzender des Hamelner Bündnisses e.V. sorgt sich um die betroffenen Mitarbeiter, hält diese Probleme in der Kaliindustrie aber überwiegend für hausgemacht. Selbst in dieser Situation halte die Firma geradezu stoisch an ihren Planung für die Oberweserpipeline fest, die die ungelösten Probleme von der Werra nur an die Oberweser verlagere, so Bartels in einer Pressemitteilung.

veröffentlicht am 30.08.2018 um 19:31 Uhr



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