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Treppe am Dorfgemeinschaftshaus wird repariert / Fußweg führt künftig übers Kieswerk

Entschärfung für morgendliches Gedränge

Engern/Ahe/Kohlenstädt

veröffentlicht am 07.06.2007 um 00:00 Uhr

An die 40 Kinder drängen sich morgens an der Schulbus-Haltestell

(who). Eine ganze Ortschaft in Ordnung zu halten, das erfordertÜberblick und Engagement. Deshalb hat der Ortsrat Ahe-Engern-Kohlenstädt bei seiner Sitzung am Dienstag einiges an Zeit aufbringen müssen, um die eigentlich eher übersichtliche Themenliste in vertretbarer Zeit zu bewältigen. Längere Zeit beschäftigte sich der Ortsrat mit der Sicherheit der Grundschüler, die sich morgens um 7.30 an der Schulbus-Haltestelle bei der Gaststätte "Zum Hummel" drängen. Für bis zu 37 Schüler in Spitzenzeiten ist der Gehweg einfach zu eng und der Aufenthalt der wartenden Kinder an dieser Stelle zu gefährlich. So hatte es Isabell Peschke-Röhrs, parteiloses Mitglied der SPD-Fraktion, wiederholt beobachtet. Deshalb sei eine Entschärfung dringend geboten. Der Ortsrat diskutierte dazu mehrere Möglichkeiten. Dabei sah er die Verbreiterung des Gehwegs und die Installation eines Absperrgitters als nicht realisierbar beziehungsweise noch gefährlicher an. Einhelliger Tenor am Ende: Es solle versucht werden, an die Eigenverantwortung der Eltern zu appellieren und einen freiwilligen Aufsichts- und Lotsendienst zu organisieren und den Sicherheitsabstand zur Bordsteinkante für den Einschwenkbereich des Busses zu markieren. Ergänzender Vorschlag von Hauptamtsleiter Ulrich Kipp dazu: Bei einem Ortstermin mit dem Schulwegsicherheitsbeamten des Polizeikommissariats Rinteln weitere Möglichkeiten klären. Relativ schnell konnte Kipp für die Stadtverwaltung über die Abarbeitung der Wunschliste des Ortsrates berichten. So werden die wackelnden Treppenstufen am Aufgang zum Dorfgemeinschaftshaus Engern in Kürze befestigt und damit wieder gefahrlos begehbar gemacht. Etliche Einwohner hatten nach Beinahestürzen bei der Verwaltungsstelle und bei Ortsbürgermeister Dieter Horn vor den gelockerten und bedenklich kippelnden Betonstufen gewarnt. Weiter teilte Kipp mit: Schadhafte Gehwege in der Ortschaft, wie der Schulweg in Engern, werden ausgebessert; der Bolzplatz in Ahe wird begradigt und bekommt auch zwei neue Tore. Darüber hinaus sei auch mit der Firma Eggersmann inzwischen eine Einigung erzielt über den Erhalt des Fußweges in Richtung Neelhof. Durch den geplanten Bau eines Hafenbeckens auf dem Betriebsgelände wird der Weg entlang der Weser im Zuge des alten Treidelpfades künftig unterbrochen. Firma Eggersmann hat deshalb angeboten, eine Umgehung über das Betriebsgelände zu schaffen, die vom Werkstor um den östlichen Teich die Anbindung an den Weg zum Neelhof wieder herstellt. Ein anderes Problem scheine schwieriger zu lösen zu sein, teilte Ortsbürgermeister Horn mit. So werde der TSG Ahe künftig auf die Trainingsmöglichkeit im eigenen Dorf verzichten müssen, da die Besitzerfamilie den Pachtvertrag für den Saal der ehemaligen Gaststätte Ruhe gekündigt habe. Horn: "Eine schnelle Lösung ist nicht in Sicht."Ein Vertreter des Vereins konnte allerdings an Ort und Stelle zumindest von einer vorläufigen Teillösung berichten. So habe der SV Engern angeboten fürs Erste Trainingszeiten in der Mehrzweckhalle abzugeben. Zu Beginn der Sitzung hatte Horn ein neues Mitglied zu verpflichten. Jürgen Rinne ist der Newcomer, aber eigentlich ein alter Hase im Geschäft. Bis zur Kommunalwahl im vorigen Herbst hatte Rinne bereits elf Jahre für die WGS im Rat mitgearbeitet. In der Hoffnung, mit Peter Oehlgrien einen zweiten WGS-Mann platzieren zu können, hatte sich Rinne hinter Peter Oehlgrien auf die Liste setzen lassen, war aber gescheitert. Als Nachrücker tritt er jetzt an Oehlgriens Stelle, nachdem dieser sein Mandat zurück gegeben hatte.

Jürgen Rinne
  • Jürgen Rinne


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