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Entschädigung für Feuerwehren neu geregelt

Samtgemeinde Nienstädt (jl). Das Thema Feuerwehr hat den Samtgemeinderat Nienstädt in einer Reihe von Tagesordnungen beschäftigt. Erstmals seit knapp 20 Jahren sind die Aufwandsentschädigungen für die Brandschützer erhöht worden. Dann hat die Ortsfeuerwehr Kirchhorsten Zustimmung für ihre neuen Spitzenpersonalien bekommen. Schließlich wurde der Anbau am Gerätehaus Hespe in die viel zitierten trockenen Tücher gebracht.

veröffentlicht am 12.12.2007 um 00:00 Uhr

Die Sätze für die Aufwandsentschädigungen waren gemäß den Darlegungen von Samtgemeindebürgermeister Rolf Harmening (SPD) 1990 zum vorerst letzten Mal festgelegt worden und dann nur noch zur Währungsumstellung umgerechnet worden. Wegen des großen Zeitabstandes fallen die Erhöhungen deutlich aus.So wird beispielsweise ein Ortsbrandmeister statt derzeit 56 künftig 70 Euro pro Monat bekommen. Bewusst ist die Liste der zu entschädigenden Funktionsträger gegenüber früher ergänzt worden. Es sei das Prinzip, den ehrenamtlichen Brandschutz auf möglichst viele Schultern zu verteilen, "damit nicht alles zusammenbricht, wenn mal einer aufhört", begründete Harmening. So bekommen künftig die beiden Stellvertreter des Samtgemeindejugendfeuerwehrwartes Entschädigung (40 Euro monatlich). Damit soll die Teamarbeit auf dieser Ebene forciert und belohnt werden. Weil sie eine entscheidende Rolle für das Funktionieren der Feuerwehrtechnik haben, sind auch die Gerätewarte der Ortsfeuerwehren (10 Euro monatlich) in die neue Liste aufgenommen worden. Ebenso die Atemschutzwarte (10 Euro monatlich), der Brandschutzerzieher der Samtgemeinde (20 Euro monatlich) und der Beauftragte für Funk und Elektronik (20 Euro monatlich). Pro Jahr wird die Samtgemeinde für die Neuregelung rund 11 000 Euro ausgeben müssen. Die Mehrkosten hielt Harmening für vertretbar: "Wir brauchen die Ehrenamtlichkeit in unseren Ortswehren", unterstrich er. Eine Berufsfeuerwehr könne sich Nienstädt nicht leisten.



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