weather-image
Schlechtes Wetter gibt's nicht - Besucher kommen "explosionsartig" / Hannoveraner "entdecken" ehemalige Residenzstadt

Entdeckertag: Bückeburg ist und bleibt ein Extra-Hit

Bückeburg (bus). Äußerst zufriedene Mienen haben am Sonntag allenthalben die Szenerie in der Bückeburger Innenstadt geprägt. Dabei hatten die uncharmanten Witterungsbedingungen - Dauernieselregen plus gelegentlich heftige Windböen - dem Erfolg des Entdeckertags zunächst trübe Prognosen beschert. Aber es kam anders als von vielen vorausgesagt. "Bückeburg ist und bleibt ein Extra-Hit", wurde der Tag in der Tourist-Information zusammengefasst. Die Expertinnen mussten wegen des großen Andrangs notgedrungen das Personal aufstocken.

veröffentlicht am 05.09.2006 um 00:00 Uhr

Sonntag Mittag: Windstärke acht - aber die Frisur der aus der La

Hintergrundidee des in diesem Jahr zum 19. Mal organisierten Entdeckertags ist es, den Teilnehmern möglichst preisgünstig Touren anzubieten, um die Region, die Landschaften und die Kommunen der näheren und weiteren Umgebung Hannovers für sich neu entdecken zu können. 2006 waren 41 Ziele - von A wie Alfeld über B wie Barsinghausen (und Bückeburg) bis W wie Wennigsen - annonciert. Dass die ehemalige Residenzstadt eine besondere Anziehungskraft vor allen Dingen auf Gäste aus Hannover, wo sich die Angebotsschwerpunkte der Veranstaltung konzentrierten, ausübte, war wohl dem breiten Spektrum der Sehenswürdigkeiten und Attraktionen zu verdanken. Nur im Landesmuseum bewegte sich der Interessentenstrom in überschaubaren Dimensionen. "Sehr deutlich mehr Besucher als sonst", hieß es im Hubschraubermuseum. In der Stadtkirche war am frühen Nachmittag nach Aussagen der Aufsicht "nicht eine Minute vergangen, in der wir keine Gäste hatten". "Gleichsam explosionsartig", war in der Hofreitschule zu vernehmen, sei der Gästestrom um 10 Uhr über die Touristenattraktion hereingebrochen. "Besser kann es nicht laufen." Zwei Sondervorstellungen waren inklusive des sprichwörtlichen letzten Platzes ausverkauft. Und im Schloss - "super, super, super" - waren drei Stunden vor Veranstaltungsschluss bereits mehr als 1000 Eintrittstickets über den Tresen gegangen. "Ein Wahnsinn",lautete die Einschätzung des im Hochleistungsbereich arbeitenden Personals. Einiger Anteil am Erfolg ist sicher auf die Konten der Formation "Caipirinha" und der Bigband der Märchensänger zu buchen, die das Publikum auf dem Marktplatz mit lateinamerikanischen Köstlichkeiten, respektive flotten Alltime-Hits in Empfang nahmen. Auch wenn sich die Verweildauer vor der Bühne angesichts der Wetterunbilden in Grenzen hielt: Die locker-fröhlich präsentierten Willkommensgrüße riefen allgemein ein positives Echo hervor. Darüber hinaus wartete eine kleine Flotte legendärer Edelstahlkarossen aus der "De Lorean"-Schmiede und - mit etwas weniger PS ausgestattet - die kostenlos zu benutzende Kutsche des Haflinger-Hofs Witte auf die Großstädter. "Das Schöne an diesem Entdeckertag ist die Tatsache, dass viele Gäste angekündigt haben, wiederkommen zu wollen", sagte Suzanne Delaporte von der Tourist-Information. Was auch während der gut frequentierten Stadtführungen deutlich geworden sei. Dafür lege man gerne einmal eine Sonderschicht ein.

0000424423-12-gross.jpg

Copyright © Deister- und Weserzeitung 2017
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare