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Sepp-Herberger-Preis für Marion Kowalski und Gerd Schmalz vom TSV Bückeberge

Engagierte Jugendarbeit mit Preis belohnt

Frauenfußball (pm). Ein bisschen Stolz ist schon dabei, wenn Marion Kowalski und Gerd Schmalz auf die drei Frauenmannschaften des TSV Eintracht Bückeberge schauen.

veröffentlicht am 24.09.2007 um 00:00 Uhr

Marion Kowalski (hinten Mitte) und Gerd Schmalz (hinten links) b

Die meisten der derzeit 55 Spielerinnen aus dem Kader der Eintracht wurden von diesem Duo in den vergangenen Jahren ausgebildet. Eine ehrenamtliche Arbeit, die viel Zeit und Anstrengungen in Anspruch nimmt und vielerorts nicht die rechte Würdigung findet. Für Kowalski und Schmalz kam es jetzt anders: Der Niedersächsische Fußball-Verband belohnte die herausragende Jugendarbeit im Mädchenbereich mit dem Sepp-Herberger-Preis. Der Eintracht-Vorsitzende Jürgen Bekemeier bedankte sich bei den beiden je mit einem Blumenstrauß, nichtzuletzt, weil die Arbeit unermütlich weitergeht: So trainiert Kowalski derzeit wieder eine C-Juniorinnen-Mannschaft. Besondere Aufmerksamkeit erfährt aber das neueste Projekt des Vereins. Seit der Sommerpause fördert der Klub gezielt Mädchen im Alter von sechs bis zehn Jahren. Schnell hat sich auch in dieser Altersgruppe eine Mannschaft gebildet (Bild). Das Team trainiert dienstags (17.30 Uhr) und donnerstags (17.15 Uhr) im Waldstadion in Obernwöhren und sucht noch weitere Spielerinnen der Jahrgänge 1998 bis 2001. "Wer Lust hat, sollen einfach vorbei kommen", sagt Kowalski, die sich schon auf die neuen Mädchen freut.

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