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SoVD: Sebastian Edathy zu Gast / 50 bis 80 Beratungen pro Woche

Engagement und Freundlichkeit

Stadthagen (sk). "Engagement und große Freundlichkeit" hat Sebastian Edathy der Sozialberaterin Ilona Sennholz bescheinigt. Der SPD-Bundestagsabgeordnete hörte am Montagmorgen bei Gesprächen mit Ratsuchenden im Sozialberatungszentrum des Sozialverbandes Deutschland (SoVD), Kreisverband Schaumburg, zu. Er verschaffte sich einen Einblick in die Arbeit von Sennholz, Leiterin der SoVD-Geschäftsstelle, und ihren Kolleginnen.

veröffentlicht am 24.04.2007 um 00:00 Uhr

Aufmerksam: Sebastian Edathy (r.) hörte der Beratung einer Rentn

Erwerbsminderungs- und Schwerbehindertenrente, Pflegeversicherung, Unfallrenten, Arbeitslosengeld, Wohngeld, Befreiung von Rundfunk- und Fernsehgebühren: Die Beantragung von Renten und sozialen Leistungen ist oft mit komplizierten Anträgen verbunden, und oft genug gibt es Grund zum Einspruch gegen Entscheidungen von Leistungsträgern. In beiden Fällen hilft der SoVD seinen Mitgliedern kostenlos. Der Beratungs- und Klagebedarf ist angesichts des Sozialstrukturwandels und immer neuer Gesetzesänderungen ist enorm. 50 bis 80 Beratungsfälle bewältigen Sennholz und deren Mitarbeiterinnen pro Woche. In 1000 Verfahren vertrete der SoVD zurzeit Schaumburger Renten- oder Hartz-IV-Empfänger, so Sennholz. Während eines Informationsgespräches mit Edathy, an dem auch der Vorsitzende des SoVD-Kreisverbandes, Helmut Laux, teilnahm - dieser hatte Edathy im Sozialberatungszentrum begrüßt - öffnete sich die Tür: "Kundschaft" sei da, so eine SoVD-Mitarbeiterin. Mit Sennholz wechselte Edathy in das Beratungszimmer. Dort hörte der Politiker aus erster Hand Anliegen von Rat- und Beistandsuchenden. Für eine Frau sollte Sennholz die Kürzung der Erwerbsminderungsrente verhindern. Ein Ehepaar kam wegen eines Antrags auf Landesblindengeld für die Frau. Einen Rentenbescheid überprüfte Sennholz für eine weitere Klientin. Für Edathy wurde nach eigenen Angaben deutlich, wie "anspruchsvoll" die Aufgabe der Sozialberaterin sei. Er begrüßte das Beratungsangebot des SoVD. Angesichts der komplizierten Rentengesetzgebung müsse es solche Anlaufstellen geben. Der Kreisverband stellt sich im Internet auf der Homepage www.sovd-schaumburg.de vor.



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