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Engagement in Exten keine leichte Aufgabe

Fußball (jö). Mit der Verpflichtung von Bernd Riesner als Nachfolger für Wilhelm Sieker überraschte der TSV Eintracht Exten die Fachwelt. Der 43-Jährige war als Trainer in seinem Heimatverein Deckbergen, in Krankenhagen und in Großenwieden tätig, hat aber auf Bezirksebene noch keine Erfahrung. Zuletzt gönnte er sich ein Jahr Trainerpause.

veröffentlicht am 09.03.2007 um 00:00 Uhr

Bernd Riesner sieht sich alsähnlicher Typ wie sein Vorgänger, de

In der Bezirksliga werden die Trainer unter den Vereinen meist untereinander weitergereicht. Belastet ihr Aufstieg den Einstieg in Exten? Vielleicht ist es gut, dass mal ein neues Gesicht auftaucht. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut, dass man mir diese Aufgabe zutraut. Der Unterschied von Kreis zu Bezirk ist vorhanden, aberüberschaubar. Ich kann natürlich auch die Bezirksliga gut beurteilen. Wilhelm Sieker hatte in Exten fünf erfolgreiche Jahre. Als sein Nachfolger werden Sie es nicht einfach haben, zumal in den nächsten Jahren wahrscheinlich ein Dauerabstiegskampf ansteht. Das stimmt, es wird sicher keine leichte Aufgabe. Ich bin aber ein vergleichbarer Typ, denkeähnlich wie Wilhelm Sieker. Dass sich Exten in der Bezirksliga nicht nach oben orientieren kann und die Klasse keine Selbstverständlichkeit ist, ist den Verantwortlichen aber klar. Man setzt nicht auf Finanzen, sondern auf eigene Spieler und auf die Jugend. Das ist sympathisch und für die Bezirksliga durchaus untypisch. Ich finde mich in diesem Verein gut wieder. Schauen Sie sich am Sonntag das Derby in Rinteln an? Das emotionsgeladene Bezirksliga-Duell zwischen den Erzrivalen SC Rinteln und dem TSV Exten gehört zu den absoluten Höhepunkten in der Schaumburger Fußballszene. Deshalb bin ich natürlich dabei. Ich habe auch das Spiel gegen Pattensen gesehen und glaube, dass der TSV Eintracht Exten mit Wilhelm Sieker den Klassenerhalt schafft.



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