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Energiesparlampe

Die Glühbirne hat ausgedient – jetzt kommt die Energiesparlampe. Denn seit September 2009 ist der Verkauf der Klarglas-Glühlampen ab 100 Watt mit der Energieeffizienzklasse C sowie anderer mit der Energieeffizienzklasse E in der Europäischen Union verboten.

veröffentlicht am 09.10.2009 um 16:46 Uhr
aktualisiert am 12.10.2009 um 13:36 Uhr

In immer mehr Haushalten ist jetzt die Energiesparlampe die Leuchte – die allerdings auch einen kleinen Haken hat. Energiesparlampen enthalten Quecksilber und dürfen nicht im normalen Hausmüll entsorgt werden. Von 110 Millionen verkauften Energiesparlampen landeten im Jahr 2006 rund 70 Millionen im normalen Hausmüll. Das ist aber laut dem Elektrogesetz verboten. Die Leuchtmittel müssen ebenso wie Leuchtstoffröhren getrennt gesammelt und anschließend wiederverwertet werden.

Ein flächendeckendes Sammelbehälter-Netz für Energiesparlampen wie für Altglas oder Batterien gibt es derzeit in den meisten Regionen noch nicht. Auch der Handel ist nicht zur Rücknahme verpflichtet. Deswegen landen wohl viele der Lampen in der Restmülltonne oder sogar im gelben Sack. „Die Tonnen werden direkt entleert und der Inhalt nicht weiter sortiert“, bedauern die Abfallentsorger. Es sei schon deswegen schade, dass Energiesparlampen im Müll landeten, weil sich daraus noch viele Rohstoffe gewinnen ließen. Bisher wird über ein Netz von Sammelbehältern noch nicht nachgedacht. Viele Hausmülldeponien und Schadstoffsammelstellen nehmen aber jetzt schon ganzjährig die Lampen an.

Energiesparlampe darf nicht im Hausmüll entsorgt werden

Ein Leuchte mit Haken

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