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Modernisierung: Sparkasse Schaumburg ist mit der 6. Auflage des Programms "Besser Wohnen und sparen" zufrieden

"Energiesparen muss jeden Hauseigentümer interessieren"

Bückeburg (mig). Ein hoherÖlpreis und steigende Energiekosten machen nicht nur Autofahrern, sondern auch Hausbesitzern mehr und mehr zu schaffen. "Der Leidensdruck der Betroffenen ist hoch", sagte Sparkassen-Vorstand Rolf Watermann im Rahmen einer Pressekonferenz zur 6. Auflage des Sonderprogramms "Besser Wohnen und (Energie) sparen". Schwerpunktthema war in diesem Jahr die so genannte energetische Gebäudesanierung und -modernisierung. 2007 verzeichnete die Sparkasse Schaumburg 250 Kreditanträge mit einem Volumen von 4,3 Millionen Euro.

veröffentlicht am 13.11.2007 um 00:00 Uhr

Geballte Kompetenz: Handwerk, Sparkasse und LBS ziehen an einem

Neben dem Vorteil für Hauseigentümer dient das erfolgreiche Programm von Sparkasse Schaumburg, Kreishandwerkerschaft und erstmals auch der LBS der konjunkturellen Belebung des Bauhaupt- und -nebengewerbes. Der Erfolg lässt sich leicht an den Zahlen der vergangenen Jahre ablesen. Bis zum diesjährigen Start im Februar wurden bei der Sparkasse insgesamt rund 3000 Kreditanträge mit einem Volumen über 40 Millionen Euro gestellt. Allein in diesem Jahr gingen 250 Kreditanträge ein. Aus der Sicht von Horst Frensel, Obermeister der Tischlerinnung und Fritz Pape, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft, eine mehr als zufriedenstellende Entwicklung. "Dass uns ein Anknüpfen an frühere Erfolge gelingen würde, war sicher. Das Thema Energiesparen muss jeden Hauseigentümer und Mieter interessieren", erläuterte der Obermeister. Ein Grund für das große Interesse: Fast 90 Prozent der rund dreieinhalb Millionen Wohngebäude in Niedersachsen sind älter als 15 Jahre und entsprechen damit nur noch in den seltensten Fällen modernen Energiestandards. "Durch dieses enorme Potenzial für energetische Gebäudesanierung tun sich für die Betriebe auch in Zukunft große Chancen auf," sagte Frensel und rief die Handwerks-Betriebe dazu auf, "Chancen zu erkennen und zu nutzen". Dabei behilflich ist die Energiesparanalyse der LBS. Anhand einiger Fragen (Heinzenergieverbrauch, Alter des Dachs) kann der "energetische Zustand" und das Einsparpotenzial einer jeden Immobilie individuell bestimmt werden. Mit den Ergebnissen kann man dann zum Handwerker oder einem Gebäudeenergieberater gehen und die notwenigen Modernisierungsmaßnahmen besprechen. Allein die Dämmung des Dachs kann bis zu 11 Prozent Energie sparen helfen. Die Finanzierung der teuren Maßnahme wurde von Sparkasse und LBS mit Bauspardarlehen ab 1,9 Prozent unterstützt. "Nur viel wichtiger ist es für uns, auf die individuellen Wünsche der Kunden einzugehen. Und so war praktisch jede Finanzierungsform denkbar", betont Watermann. Auch im kommenden Jahr würden Sparkasse und LBS "sicher" wieder ein "besonderes" Finanzierungsprogramm kreieren. In diesem Sinn fiel auch Watermanns Fazit aus: "Die gemeinsame Vermarktung von Handwerk, Sparkasse und LBS bleibt ein Erfolgsfaktor und verlangt nach einer Fortsetzung".



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