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Die letzten Stunden vor dem Startschuss zum Tag der Niedersachsen / Lob für die Organisatoren

Endspurt beim Baggern und Schrauben

Hameln (tk/kar/wul). Ein letztes Mal kam das Organisationsteam gestern Morgen zusammen, um vor dem Großereignis final in Worte zu fassen, wie die Praxis ablaufen soll. Ein letztes Mal wurden die Einsätze festgezurrt, in der Theorie kann nichts mehr passieren, „wir sind gut vorbereitet“, sagt Thomas Wahmes von der Stadt. Sprich: sie können kommen, die zahlreichen Besucher, denen von heute bis Sonntag ganz Niedersachsen in Hameln begegnen soll.

veröffentlicht am 18.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 19.06.2009 um 12:22 Uhr

Auftakt Nummer eins ist heute Nachmittag um 16 Uhr, wenn Innenminister Uwe Schünemann die Fahrer der Radsternfahrt aus allen Himmelsrichtungen an der Bühne 3 auf dem Rathausplatz begrüßt. Ein festlicher Auftakt zum Landesfest für rund 300 geladene Gäste aus Politik und Gesellschaft findet zudem heute Abend im Theater statt. Doch bis dahin wollen noch zahlreiche Schrauben festgezogen, Bierleitungen angeschlossen und Zelte mit Mobiliar bestückt werden …

Aussteller sind mit Vorbereitungen zufrieden

Seit Stunden putzt Familie Pastore ihren Imbisswagen. Zwei Pizzamobile hat die Familie aus Springe beim Tag der Niedersachsen dabei. „Es muss alles blitzblank werden bis heute Abend“, erzählt Sonja Pastore, noch fehle zwar Wasser, „aber dann können wir die Lebensmittel einlagern“. Strom und Anschlüsse waren Anfang der Woche schon vorhanden, da könne sich Pastore nicht beschweren, sagt sie. Zufrieden mit den Vorbereitungen ist auch das Monteurs-Team der Firma Mobiltec aus Hannover. Die sechs Männer bauen seit Montag Veranstaltungszelte auf. „Es ist unglaublich, wie entspannt die Polizei hier ist. Probleme, durch die Stadt zu kommen, hatten wir keine“, sagt Lucas Feldmann. Allerdings befürchtet er für Sonntagabend und Montag einen Verkehrskollaps: „Wenn alle auf einmal einpacken und weg wollen, dann hilft nur Geduld“ – das Team kennt’s bereits von anderen Veranstaltungen. Auch Lkw-Fahrer Peter Richter aus Paderborn lobt die Organisatoren. Zwar wurde er gerade von einem Polizisten ermahnt, die Straße nicht zu blockieren. „Wenn man aber weiß wo man hin will, klappt das trotz Sperrungen ganz gut“, versichert er. Trotz langjähriger Fahrpraxis musste er dennoch an manchen Ecken geschickt kurbeln, um das eine oder andere Nadelöhr zu nehmen.

„Perfekt durchorganisiert“, bestätigt Manfred Roth. Der Aussteller betreibt auf der Künstlermeile an der Weser einen Puppensammlerstand: „Die Kosten halten sich im Rahmen – ein echtes Entgegenkommen der Stadt“, so Roth. Auch über das Catering und die Unterbringungen hat er von Kollegen viel Gutes gehört. Sogar einen Lagerplatz für seine Puppen hat er in der Papenschule angeboten bekommen. „Trotz später Bewerbung war es kein Problem, noch einen Stand zu ergattern.“ Roth freut sich schon auf die Tage und hofft nun auf viel Zulauf.

2 Bilder
Malle Pree bringt Infotafeln an.

Im Notfall ist eine OP mehr möglich

Vorbereitet auf das Landesfest ist auch das Hamelner Kreiskrankenhaus: „Wir haben uns verstärkt“, sagt Pressesprecher Peter Höxter: „Wir können im Notfall eine OP mehr fahren, die Ambulanz ist aufgestockt worden und hat jetzt die doppelte Leistungsstärke, der Rufdienst wurde an den Stellen, wo es Sinn hat, ausgeweitet.“ Selbst auf ein Verkehrschaos seien Notärzte und Ambulanz eingestellt: „Im schlimmsten Fall macht uns die Polizei mit Blaulicht und Sirene den Weg frei“, erklärt Höxter. Die übliche Kapazität von 443 Krankenhausbetten könne problemlos und kurzfristig um 50 Betten erweitert werden. Da schwül-warmes Wetter nicht zu erwarten sei, rechne man auch nicht mit vermehrten Kreislaufzusammenbrüchen. „Alles wird ähnlich wie bei großen Altstadtfesten ablaufen. Da haben wir genügend Erfahrung“, sagt Höxter.

Ein bisschen Nordsee-Gefühl in Hameln: Der Sandstrand auf dem Rathausplatz gehört zu den besonderen Attraktionen. Dort können Besucher Volleyball und Strand-Fußball spielen. 550 Tonnen Sand wurden dafür gestern mit dem Radbagger vor dem Rathaus verteilt.

Fotos: Dana/tk



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