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Heiko Schaper leitet jetzt Obernkirchens Jugendwehr / Im Vorjahr 113 Einsätze

"Endlich eine Kinderfeuerwehr gründen"

Obernkirchen (who). Clemens Keich hat sich gleich im ersten Jahr in der Verantwortung als Ortsbrandmeister von Obernkirchen kräftig warmlaufen müssen und mit ihm die 42 Aktiven. Denn: zur Hauptversammlung der Wehr erinnerte er an 113 Einsätze im Vorjahr.

veröffentlicht am 25.03.2008 um 00:00 Uhr

Wir halten zusammen: Patrick Scholz, Christopher Konczak, Jean H

Neben 19 Brandeinsätzen hatten es die Brandschützer mit 78 technischen Hilfeleistungen zu tun bekommen. Wie für die meisten Feuerwehren war dabei der Orkan Kyrill der Auslöser für einen großen Teil der technischen Hilfen gewesen und hatte allein 30 Feuerwehranforderungen provoziert. Bei feuerwehrtechnischen Lehrgängen haben sich zehn Mitglieder fortgebildet. Vier haben den Motorsägenführerschein gemacht und ein Feuerwehrmann hat sich zum Strahlenschutzbeauftragten ausbilden lassen. Als sichtbaren Ausdruck für Engagements und Fortbildungsbereitschaft konnte Ortsbrandmeister Keich sieben Beförderungen aussprechen. Dabei rückte Stefan Vogtmann zum 1. Hauptfeuerwehrmann auf sowie Alexander Rust zum Hauptfeuerwehrmann. Oberfeuerwehrmänner wurden Christopher Konczak, Alexander Rust und Benjamin Sieveking. Jean Humphries und Patrick Scholz wurden nach dem Anwärterjahr zu Feuerwehrmännern befördert. In der Leitung der Jugendfeuerwehr gab es einen Wechsel, bei dem Heiko Schaper an die Stelle von Jens Schaper als Jugendfeuerwehrwart rückte mit Steffen Scholz als Stellvertreter. Mit der Mahnung "Wir müssen dieses Jahr endlich eine Kinderfeuerwehr in Obernkirchen gründen" machte Stadtbrandmeister Rolf Schaper auf die Vorrangaufgabe zur frühzeitigen Sicherung des Nachwuchses für die Jugendfeuerwehr und damit auch für die Aktivengruppen aufmerksam. Zuvor hatte der stellvertretende Kreisbrandmeister Rainer Kuhlmann aus Rinteln in diesem Zusammenhang befürchtet, "dass uns andernfalls die Entwicklung überholt". Die Feuerwehrgeneration, zu der Ernst Mühlmeister als dienstjahresältester Jubilar zählt, dürfte dagegen keine Nachwuchsprobleme gekannt haben. Er wurde für 60 Jahre Zugehörigkeit zur Feuerwehr geehrt. Und auf Thomas Deppe, Markus Dettmer und Heiko Schaper wartet die Auszeichnung mit dem silbernen Ehrenzeichen für 25 Jahre im aktiven Dienst.



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