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Rat Heeßen folgt Empfehlung des Bauausschusses / Jetzt gibt's auch Lampen / Politiker verzichten auf Parkbuchten

Endlich: Die Straße "Über den Höfen" wird zu Ende gebaut

Heeßen (tw). Das dürfte die Anwohner freuen: Der Endausbau der Straße "Über den Höfen", soll noch dieses Jahr erfolgen; der Beginn der Erschließungsarbeiten liegt bereits weit zurück, datiert aus dem Jahre 1994. Über die Details wie Belag und Beleuchtung hat sich der Rat Heeßen unter Vorsitz von Bürgermeister Wilhelm Brümmel (CDU) während seiner jüngsten Zusammenkunft Im Wiesengrund einvernehmlich verständigt.

veröffentlicht am 03.06.2008 um 00:00 Uhr

Zuvor hatte der von dem Christdemokraten Heinrich Meier angeführte Bauausschuss den Heeßer Ratskollegen bei einem Ortstermin in der Vorzeige-Fachwerksiedlung entsprechende Fingerzeige gegeben. Mit Blick auf den Belag soll das im oberen Teil von "Über den Höfen" bereits vorhandene Pflaster auch im übrigen Teil der Straße verlegt werden; Asphalt ist nur für die ersten Meter im Kreuzungspunkt "Über den Höfen"/ Hauptstraße vorgesehen. Eine längere Diskussion gab es im Ausschuss zu der Frage, ob an dem ursprünglichen Beschluss festgehalten werden soll, demzufolge an der Straße insgesamt fünf Parkbuchten anzulegen sind. Auffassung zunächst: Wenn Parkbuchten, dann müssen sie mit Blick auf den Winterdienst höhengleich zur Fahrbahn sein. Am Ende rang sich der Ausschuss indes dazu durch, an der Straße keine Parkbuchten vorzuschreiben. Die Politiker folgten damit der Argumentation Meiers: "Parkbuchten dienen zur Beruhigung des Verkehrs. ,Über den Höfen' ist aber eine Sachgasse - da muss nichts ,beruhigt' werden." Außerdem sei auf den Grundstücken selbst genug Platz zum Abstellen von Fahrzeugen. Auch in Sachen Beleuchtung haben die Bürgervertreter das Einvernehmen hergestellt. Danach sollen "Über den Höfen" drei sogenannte Pilzleuchten installiert werden; einige dieser "Pilze" stehen bereits im Bereich des Gemeindehauses und der Kreuzung. Zwar strahlen diese Leuchten nach allen Seiten und werfen ihr Licht damit auch auf dieGrundstücke. Jedoch hat Gerhard Möhlmann (SPD) von den von ihm vor Ort befragten Anwohnern die Auskunft erhalten, dass ihnen das nichts ausmacht: "Hauptsache, die Lampen kommen noch vor Beginn der dunklen Jahreszeit", so der Tenor. Hintergrund: Die Gemeinde hatte mit der Grundstücks- und Baugesellschaft Spieß abgesprochen, dass diese die günstigste Variante der Beleuchtung selbst finanzieren muss. Sollte sich der Rat Heeßen - wie geschehen - für eine teurere entscheiden, zahlt die Gemeinde die Differenz. Die günstigste Variante wären laut E.ON-Angebot die Kofferleuchten (2200 Euro) gewesen. Sie sind allerdings vom Mast her sehr hoch und passen optisch nicht ins Quartier. Die in Heeßen ebenfalls vorhandenen Kuppelleuchten sind nicht mehr lieferbar, ihre Nachfolger zu teuer. Die jetzt gewählten Pilzleuchten schlagen mit 3900 Euro zu Buche und sind unterm Strich billiger als die weit ausladenden "Kuppeln". Übrigens: Alle Leuchten - die Anschlüsse sind bereits verlegt - werden mit der energiesparenden Natrium-Dampf-Technologie ausgerüstet.

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