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Treffen ziviler Schützen mit den Reservisten in Holtensen

Ende einer Ära an der britischen Anlage

Holtensen. Ein Hauch von Abschied lag über der Veranstaltung. Wie zum Trotz gegen die im Mai bevorstehende Schließung der britischen Standortschießanlage in Hameln-Holtensen fanden über 40 Mannschaften den Weg zum Öffentlichkeitsschießen der Reservistenkameradschaft (RK) Hameln I nach Holtensen.

veröffentlicht am 02.05.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:21 Uhr

Eine über Jahrzehnte währende Tradition scheint nunmehr in dieser Form zu Ende zu gehen. Dabei konnten in der Vergangenheit Schwierigkeiten wie der Rückzug der Bundeswehr aus der Veranstaltung mit viel Eigeninitiative und Geld überwunden werden. Nunmehr aber geht die Anlage selbst verloren. Und ein Ersatz ist noch nicht in Sicht. Dennoch: Sobald sich der Bodennebel verzogen hatte, lachte die Frühlingssonne über den Schützen. Die zum Teil weite Wege auf sich genommen hatten, von Wolfsburg und bis aus der Südheide.

Mit fast schon historischen Waffen vom Typ Karabiner K 98, den Pistolen 08 und P 38 traten die Teams an und machten unter sich aus, wer die ruhigste Hand und das schärfste Auge hatte.

Während die über 20 militärischen Mannschaften korrekt unter dem Namen ihrer RK starteten, nutzen die zivilen Gruppen ihre Freiheit und gaben sich fantasievolle Bezeichnungen wie Anfänger, Verstreute, Lokführer oder Franzosen.

Wie immer sorgte der Verpflegungstrupp der RK Hameln I unter Rosi Wittrock dafür, dass die Teilnehmer weder zu darben noch zu dürsten brauchten. Nachdem der letzte Schuss gefallen war, standen die begehrten Pokale auf dem Tisch. Auch Hauptfeldwebel d. R. Ernst Nitschke, Vorsitzender der Kreisgruppe Weserbergland des Reservistenverbandes aus Emmerthal, ließ es sich nicht nehmen, die Anwesenden zu begrüßen und der RK Hameln I für ihren Einsatz zu danken. Deren Vorsitzender, Gefreiter d. R. Helmut Heisterhagen, ließ den Blick noch einmal wehmütig zurückschauen.

Überragender Mannschaftssieger mit 438 Ringen wurde die RK Emmerthal, gefolgt von der Schießleistungsgruppe (SLG) Hameln (322 Ringe) und der RK Bad Münder (314 Ringe). Fast zwangsläufig stammte mit Detlef Hofmann auch der erfolgreichste Einzelschütze (124 Ringe) von der RK Emmerthal, dicht gefolgt von Friedhelm Henze mit 121 Ringen (RK Hameln III) und Udo Brockmann mit 117 Ringen (RK Emmerthal).



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