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April so heiß, trocken, sonnig wie nie

Ende Durststrecke: Anfang der Woche endlich Regen

Landkreis. Über das Wochenende bleibt uns der hohe Luftdruck noch erhalten. Reichlich Sonnenschein und Tagestemperaturen um 21 Grad locken zu einem Ausflug ins Grüne. In den Nächten geht das Quecksilber auf acht bis elf Grad zurück. Ab Montag ist es mit dann mit dem schönen Wetter, aber auch mit der Trockenheit vorbei. Ursache ist eine Umstellung der Großwetterlage, die durch den Abbau einer Hochdruckbrücke über der Nordsee eingeleitet wird. Damit wird der Weg frei für Tiefausläufer aus Nordwesten mit feuchter Luft und Regen im Gepäck. Wo genau und wie viel von dem ersehnten Nass fällt, ist noch unklar. Auf jeden Fall steht uns eine recht kühle und wechselhafte Witterungsphase bevor.

veröffentlicht am 04.05.2007 um 00:00 Uhr

Sind die sonnigen Tage im Freibad bald gezählt? Hier nutzt ein B

Autor:

Reinhard Zakrzewski

Der vergangene Rekord-April wird vor allem den Landwirten noch lange in Erinnerung bleiben. Statt derüblichen Wetterkapriolen brachte er Sommerwetter vom Feinsten. Bestimmendes Thema war und ist die nun schon volle sechs Wochen andauernde Trockenheit. Im gesamten Monat kamen in Bückeburg nicht mehr als 5,4 Liter/qm Niederschlag zusammen, bisheriger Minusrekord: 1996 (6,3 Liter). Man muss schon bis ins Jahr 1893 zurückgehen, um in Norddeutschland auf einen ähnlich trockenen April zu treffen. Neue Bestmarken gab es natürlich auch bei den Temperaturen. Am 16. April wurde in Bückeburg mit 27,5 Grad nicht nur das Monatsmaximum gemessen, sondern gleichzeitig auch ein neuer Temperaturrekord für die zweite Aprildekade aufgestellt (bislang 27 Grad, 1939). Das Monatsmittel erreichte in der Region Schaumburg zwölf Grad, womit der April 2007 um enorme 3,9 Grad zu warm ausfiel und die alte Rekordmarke aus dem Jahre 1993 noch um 0,4 Grad überbot. Interessant: Der Wärmeüberschuss ging fast ausschließlich auf das Konto der hohen Tagestemperaturen mit sechs Sommertagen in Bückeburg (25 Grad und mehr), während die nächtlichen Minima mit zwei Frosttagen nahezu normal ausfielen (absolutes Minimum: Bückeburg minus ein Grad, 21. April). Einmalig war mit 246 Stunden (plus 77 Prozent) auch die Leistung der Sonne, die ihre bisherige Bestleistung von 215 Stunden im Jahr 2003 abgeliefert hatte. Der Mai ist gekommen, aber die Gefahr von Nacht- und Bodenfrösten ist noch nicht gebannt. Dafür stehen die Eisheiligen, die ihren normalen Termin zur Monatsmitte haben. Durchschnittlich eine Nacht mit geringem Luftfrost und einige weitere mit Bodenfrost sind im Wonnemonat im Schaumburger Land allemal drin. Und das gilt auch in Zeiten der Klimaerwärmung, denn für frostige Maigrüße reicht die Kaltluftproduktion im Polargebiet immer noch aus.



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