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Erster Termin: Mittwoch / "Familienpraktikum": Entlasten und helfen

Eltern-Café fester Anlaufpunkt

Obernkirchen (clb). Die Vorbereitungen für das erste Eltern-Café in der Bergstadt laufen auf Hochtouren: Kuchen und Muffins sollen gebacken, Getränke organisiert und Bastelmaterial gekauft werden - und das alles so schnell wie möglich, denn der Termin ist für Mittwoch, 23. Januar, vorgesehen. In den vergangenen Tagen sind bereits Informationszettel in Kindergärten, Schulen und Gemeindeeinrichtungen verteilt worden.

veröffentlicht am 21.01.2008 um 00:00 Uhr

Zwischen 16 und 18 Uhr wollen die Vertreter des Lokalen Bündnisses für Familien, Initiator und Organisator der Aktion, interessierte Eltern mit ihren Kindern (im Alter von zwei bis sechs Jahren) in die Räume der "Rasselbande" einladen, um gemeinsam zu basteln und zu spielen und einen "netten Nachmittag" miteinander zu verbringen. Um letzte Einzelheiten zu klären, haben sich acht Mitglieder des Lokalen Bündnisses am Donnerstagabend im Kindergarten am Kleistring getroffen. Wenn es nach ihnen geht, soll sich das Eltern-Café nach und nach zu einem festen Bastel- und Kommunikationspunkt in Obernkirchen entwickeln. Erstmal, so Dörte Worm als Sprecherin des Bündnisses, wolle man das Eltern-Café alle zwei Monate wiederholen. Wenn die Veranstaltung gut angenommen werde, könne man überlegen, sie monatlich zu organisieren und eventuell auch Vorträge mit einzuplanen. Einen weiteren Begegnungstermin hat das Lokale Bündnis für Mittwoch, 13. Februar, festgelegt: Um die Idee des geplanten "Oma- und Opa-Services" weiter auszureifen und ein erstes Kennenlernen zu organisieren, werden Interessierte um 16 Uhr herzlich ins Jugendzentrum eingeladen. Die grundliegende Idee dieses Services besteht darin, eine Kooperation zwischen Jung und Alt ins Leben zu rufen.Senioren, die eventuell einsam sind und keine Enkelkinder haben, sollen somit die Möglichkeit bekommen, Kinder zu betreuen und mit ihnen zu spielen. Für die Kinder wiederum, speziell für solche, die ohne Großeltern aufwachsen, hat dieser Service den Vorteil, mit alten Menschen in Berührung zu kommen und eine andere Generation kennenzulernen. Auch für diesen Termin will das Lokale Bündnis zielgruppengerecht werben - neben Kindergärten und Schulen auch in den Altenheimen und Arztpraxen, in den entsprechenden Vereinen sowie beim Gesprächskreis "60 plus". Für die Zukunft plant das Bündnis außerdem, sich für das so genannte "Familienpraktikum" in der Bergstadt stark zu machen. Jugendliche, die die Schule beendet, jedoch noch keine berufliche Perspektive haben, sollen in Familien mit Kindern eingesetzt werden. Einerseits, um die Eltern zu entlasten, andererseits, um bei der Erziehung und im Haushalt zu helfen. Termin: Das nächste Treffen des Lokalen Bündnisses für Familien findet übrigens am Montag, 4. Februar, um 18 Uhr im Kindergarten am Kleistring statt.

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